Die Apokalypse des Johannes (Teil 2): Auf welche Zeit bezieht sich die Johannes-Offenbarung?

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Die Versuchung ist groß, dieses rätselhafte Buch am Ende der Bibel auf das eigene Leben zu beziehen. Meistens mit einem leichten Grusel. Denn haben uns nicht Blockbuster und B-Movies gelehrt, was es mit dem Tier aus der Tiefe, der bösen dreistelligen Zahl und überhaupt mit dem Ende der Welt auf sich hat? Ein wenig schuld ist Johannes selbst daran, dass uns heute, rund 2.000 Jahre nach seiner Offenbarung, die Fantasie durchgeht. Schließlich erwähnt er an keiner Stelle die Römer, die damals größte Bedrohung für die Nachfolger Jesu und für die Juden. Er nennt keinen römischen Kaiser beim Namen, keine Menschen aus seinem Umfeld, schreibt stattdessen von einem Tier, einem Drachen, einer mysteriösen Zahl. Woher sollen wir also wissen, ob seine Botschaft nicht vielleicht wirklich durch die Jahrtausende hindurchreicht und genau für uns geschrieben wurde? So wie es unzählige Menschen vor uns ebenfalls glaubten. Siegfried Zimmer klärt in diesem Vortrag einige dieser Mysterien der Johannes-Offenbarung auf und beantwortet vor allem diese Frage: Welche Zeit meinte Johannes, als er aufschrieb, was »bald« geschehen müsse?

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Schlagworte

Apokalypse, Johannes-Apokalypse, Offenbarung, Rätsel

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