Sehnsucht und Verheißung

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Dem Frieden Gesichter geben

Jeanette Eickmann schreibt zu dieser sehr schönen Unterrichtsidee im Loccumer Pelikan:

“Das Leben vieler Kinder ist von Unfrieden, Gewalt, Angst und Sorge getrübt – auch in Deutschland. So nimmt die Zahl derjenigen Kinder zu, die in armen Verhältnissen aufwachsen; mehr als früher rückt ihnen eine bedrohte Zukunft ins Bewusstsein, ängstigt sie und lässt den Traum vom Frieden in den Hintergrund treten. In unserer unfriedlichen Welt ist es nicht nur für uns Erwachsene, sondern vor allem auch für Kinder schwer vorstellbar, was wirklicher Frieden ist oder sein kann.

Die Herausforderungen heutiger Kindheit wahrzunehmen heißt, sich mit der Situation der Kinder auseinander zu setzen und sie anzunehmen. Aus diesen Gründen wird es sinnvoll und notwendig, Kinder für die Sehnsucht nach Frieden zu sensibilisieren, in ihnen Träume und Bilder vom Frieden entstehen zu lassen und ihnen Sprache dafür zu geben.

Mit Kindern einer vierten Grundschulklasse mache ich mich auf den Weg, die “Gesichter des Friedens” zu ergründen. Auf diesem Weg halten wir an verschiedenen Stationen inne, geben Ängsten vor Krieg und Gewalt Raum und Sprache und versuchen, den verschwommenen Vorstellungen und Sehnsüchten vom Frieden Kontur zu verleihen. Im Mittelpunkt stehen dabei theologische Gespräche mit den Kindern, aus denen auch ich lerne, die biblischen Friedensverheißungen und ihre Botschaft neu zu entdecken.”

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Herkunft

Jeanette Eickmann

Bildungskontext

Grundschule

Verfügbarkeit

kostenfrei, frei zugänglich

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