Ein bisschen Klimawandel?

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Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) als grundlegendes Konzept, Artikel im zeitspRUng 2/2021

BNE braucht religiöse Bildung, weil die nötige Transformation nicht allein technisch ist. Sie ist kulturell: Es bedarf nicht allein der Effizienz (bspw. der Energienutzung), der Konsistenz (geschlossene Kreisläufe aller Ressourcen) und der Permanenz (Dauerhaftigkeit). Es bedarf der Suffizienz, also des Weniger und Anders: weniger Fahrzeuge, weniger und andere Mobilität, anderes Essen, kleinere Wohnungen, … Es bedarf der Fähigkeit, zu verzichten, sich unabhängig von der vermeintlichen Normalität zu machen und Konflikte durchzustehen. Gesucht ist ein neues Verhältnis zu Zukunft und Natur.

Religiöse Bildung braucht BNE, denn die Glaubensinhalte sind kontextuell. Die ökologische Situation führt zu neuen Fragen der Kinder und Jugendlichen nach Sinn, Ordnung, Hoffnung.
Die religiösen Antworten auf diese Fragen können von der Krise nicht unberührt bleiben: Was bedeutet es für Gottebenbildlichkeit, wenn die ökologische Sünde ins Unermessliche wächst? Was bedeutet es für den Schöpfungsgedanken, wenn ein Geschöpf sich über alle Maße ausdehnt?
Was bedeutet die Krise für das Vertrauen auf einen die (zukünftigen) Opfer rettenden Gott?

Artikel im ZeitspRUng 2/2021, Seite 40

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Herkunft des Materials

Prof. Katrin Bederna

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frei zugänglich

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