Geliebt, genutzt, gegessen: Eine Einführung in die Tierethik

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Artikel im Loccumer Pelikan 4/2019

Es gibt kaum einen Bereich des menschlichen Lebens, der ohne die Nutzung von Tieren auskommt. Tiere sind Grundlage von Nahrungsmitteln, Familienmitglieder und Gefährten, Rohstofflieferanten (z. B. Wolle, Seide, Leder), Probanden zur Verträglichkeitsprüfung von Inhaltsstoffen (Medizin), Schauobjekte zu Vergnügungszwecken (z. B. Zoos, Shows, Filme) und Einkommensquellen (Landwirtschaft, Tierzucht). Der Tatsache, dass Tiere das menschliche Leben auf vielfältige Weise bereichern, steht aber die Frage gegenüber, ob wir auch alles mit ihnen tun dürfen. Die Tierethik ist eine akademische Disziplin, die sich dieser gesellschaftlich hochrelevanten Frage annimmt und dabei zwei Aufgaben hat: Zum einen beschreibt und reflektiert sie, was Menschen mit Tieren tun (deskriptiv). Zum anderen begründet sie, was Menschen mit Tieren tun sollen (normativ). In dieser Hinsicht lautet die zentrale Frage der Tierethik: „Was dürfen wir mit Tieren tun und was nicht?“ (Loccumer Pelikan)

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Herkunft des Materials

Elena Thurner, Andreas Aigner

Verfügbarkeit

kostenfrei, frei zugänglich

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