Erinnerungstage im November
Herkunft
Zu der Themenwoche “Leben mit dem Tod” der ARD ist unter der Rubrik dieses Arbeitsblatt zu den Erinnerungstagen im November entstanden.
Als Vorbereitung dient die Seite Totengedenken: Feiertage im November
Das Arbeitsblatt eignet sich gut zur Wiederholung (auch mündlich).
Ein Kommentar
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Eigentlich müsste in dieser Auflistung der dunklen Tage und Feste des Jahres auch der Totensonntag bzw. Ewigkeitssonntag als letzter Sonntag des Kirchenjahres angefügt werden. Dieser Sonntag wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Er gilt als besonderer Tag der Trauer und des Gedenkens an die Verstorbenen. Traditionell besucht man am Totensonntag den Friedhof, um Gräber schmücken. In fast allen Bundesländern herrscht an diesem “stillen Feiertag” Tanzverbot. In speziellen Gottesdiensten wird an die Verstorbenen gedacht und nicht nur an die Endlichkeit und Zerbrechlichkeit.
Mancherorts wurde dieser Feiertag auch der “Sonntag vom jüngsten Gericht” genannt, der daran erinnert, das wir unser Leben vom Ende her denken und verantworten müssen. In vielen englischsprachigen Kirchen hat der letzte Sonntag im Kirchenjahr den Namen Christkönigfest. Christus markiert mitten im Ende den Anfang. Christlicher Glaube rückt das Ende an den Anfang einer neuen Welt(-ordnung) und eines neuen wunderbaren Weges.