Das Jeremia Buch (Teil 2)

Zum Material URL in Zwischenablage
Worthaus-Video mit Prof. Dr. Hermann-Josef Stipp, 1:16:19

Die Assyrer hatten sie eingeführt, die Babylonier perfektioniert: jene perfiden Methoden, um ganze Völker zu erobern, zu assimilieren und auszulöschen. Es wurde verfolgt, gemordet und entführt. Im 7. und 6. Jahrhundert vor Christus erlebte Israel durch die Babylonier das größte Trauma vor der Zerstörung des Reichs durch die Römer mehr als ein halbes Jahrtausend später: König und Oberschicht waren verschleppt, die Geräte aus dem Tempel geraubt, der Gott der Juden schien besiegt. Viele Propheten zogen durchs Land, trösteten das Volk mit frohen Botschaften: Die Verbannung werde nicht mehr lange dauern, König und Priester bald wieder zurückkehren. Und dann war da noch Jeremia, der verkündete: So billig kommt ihr nicht davon. Das Exil wird noch ziemlich lange dauern, die Juden sollten sich in Babylon niederlassen. Schließlich kommt es zum Showdown, Jeremia gegen einen anderen jüdischen Propheten. Jeremia verliert. Wie er reagierte und warum es Jeremia trotzdem ins Alte Testament schaffte, erzählt Hermann-Josef Stipp. Und er beschäftigt sich mit einem Dilemma, das heute noch manchen umtreibt: Warum geht es den Menschen, die egoistisch und boshaft handeln, oft besser als jenen, die versuchen, gut und anständig zu leben?

Dieser Vortrag gehört zur Reihe »Vorworte: Einführungsvorträge zu jedem biblischen Buch«.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Herkunft des Materials

Prof. Dr. Hermann-Josef Stipp

Verfügbarkeit

frei zugänglich

Materialticker

Melden Sie sich zum materialticker an und erhalten Sie mehrmals wöchentlich die aktuellen Materialpooleinträge zugeschickt.

Schreibe einen Kommentar