Festes Haus oder leichtes Zelt?

Quelle: akd-ekbo.de : AKD_RU_zeitspRUng_2020-1_S37-38.pdf

Die Erzählungen von den Erzeltern als Paradigma einer Kultur des Vorübergehens

Die biblischen Bücher sind durchzogen von einer großen Spannung. Der eine Pol dieser Spannung ist die Suche nach Heimat, die Freude über das Auffinden dieser Heimat und die Trauer um ihren Verlust. Der andere Pol ist das Aufbrechen, Wandern und Grenzen überschreiten. Kurz gesagt: eine Spannung zwischen festem Haus und leichtem Zelt.
Die Menschen, von denen im Pentateuch und in den Geschichtsbüchern des Ersten Testaments erzählt wird, suchen eine Heimat, in der sie sicher wohnen können. Jeder und jede unter einem Weinstock und einem Feigenbaum, ohne von feindlichen Mächten aufgeschreckt zu werden 1, in einem Land, in dem Milch und Honig fließen.

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Margit Herfarth

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