Zur Religionskritik nach Nietzsche und seinen Schlüssen daraus

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Gott sei tot. Der Übermensch trete an seine und des Menschen Stelle.
1882 lässt Nietzsche in seiner fröhlichen Wissenschaft einen Wahnsinnigen - Nietzsche litt später ab 1889 selbst darunter - feststellen, dass Gott mit der Aufklärung sein Ende gefunden habe. Nun möge der Mensch Gottes Stelle einnehmen. Ein Jahr darauf fordert Nietzsches Zarathustra, der sinnlose, weil leistungsmüde oder -schwache Mensch müsse evolutiv vom Übermenschen abgelöst werden. Der Mensch kranke an seinem Geiz mit der Sünde. In Nietzsches Antichrist schließlich wird das Programm kurz vor Nietzsches geistiger Umnachtung 1888 entfaltet. Er beginnt mit: "Die Schwachen und Mißrathnen sollen zu Grunde gehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen" (vgl. AC I,2). Schließlich findet sich - man frage, ob er wirklich von Nietzsche stammte - auch folgender Satz: "Ein Jude mehr oder weniger – was liegt daran?" (AC I,46).
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Herkunft

Bernd Voigt
Institution, suchen, solus-christus.portacaeli.de

Bildungstufen

Oberstufe, Schulstufen, Unterrichtende,
Schlagworte: Antichrist, Antisemitismus, Aufklärung, Ethik, Euthanasie, Misanthropie, Nietzsche, Philosophie, Religionskritik, Übermensch

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