Warum ist Religionskritik gut für Religion?

Artikel von Andreas Kubik im Loccumer Pelikan 3/2020

Die im Titel gestellte Frage ist auf den ersten Blick recht einfach zu beantworten: Religionskritik ist deshalb gut für Religion, weil sie dazu beiträgt, Unzulänglichkeiten und Fehlentwicklungen von Religion aufzuzeigen und sich damit an ihrer Verbesserung zu beteiligen („Religionsverbesserung“ war auch der Ausdruck, den die Aufklärungstheologie für die Reformation benutzte.) Von daher ist ein erheblicher […]…

2020/3 Loccumer Pelikan: Streitfall Religion

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Das Magazin widmet sich in seiner Ausgabe 3/2020 diesen Themen: Silke Leonhard editorial grundsätzlich Rolf Wernstedt Welche Rolle spielt Religion für Bildung? Petra Bahr Religion und Aufklärung Andreas Kubik Warum ist Religionskritik gut für Religion? Rüdiger Ludwig Braucht unsere Gesellschaft noch Religion? Matthias Hülsmann Warum kann man Gott nicht beweisen? Andreas Behr Religionskritik bei Yuval […]…

Eine christlich-biblische Antwort auf die Theodizeefrage (Seelsorge)

Wie lassen sich Allmacht und Güte Gottes von der Bibel her verstehen?

Theodizee hat sehr viel mit Seelsorge zu tun. Sie hängt einfach davon ab, ob jemandem der Blick auf einen Sinn seines Lebens verbaut ist oder nicht. Diese Mauern riss Christus auf Golgatha potentiell ein. Das Paper versucht das verständlich zu machen. Gottes Allmacht als Schöpfer und seine Güte schließen einander nicht notwendig aus, auch wenn […]…

Anforderungssituation – Theologie – Atheismus als Antwort auf die Theodizee oder Gebet (E-Learning, Seelsorge)?

Angesichts der Schoah scheint das Reden von Gott erledigt zu sein. Es gibt aber Menschen, die trotz ihres Leidens unter den Nazis weiter an Gott festhielten, um ihr Leiden zu bewältigen, z.B. Nelly Sachs. Was hätte sie möglicherweise zu den atheistischen Konzepten und ihren Autoren zu sagen gehabt?

Die Schülerinnen und Schüler werden herausgefordert, Nelly Sachs mit einem Atheisten ihrer Wahl über Leid und dessen Bewältigung durch Glauben reden zu lassen. Dabei sollen beide Gesprächspartner im Verlaufe des Gesprächs äußern, was ihnen vor dem Hintergrund ihrer Biographie das Bedeutsamste ist. Dazu sollen die Schüler sich zuvor einerseits mit einer atheistischen Position inkl. ihrer […]…

Anregungen zur Umsetzung des Lehrplans Evangelische Religion in der Gymnasialen Oberstufe

Handreichung des Landes Rheinland-Pfalz

Die vorliegende Handreichung ist eine Hilfestellung, den neuen Lehrplan Evangelische Religion für die Gymnasiale Oberstufe umzusetzen. Es geht v.a. darum, das kompetenzorientierte Konzept durch konkrete Beispiele von Unterrichtsreihen zu verdeutlichen. Die Handreichung will Anregung sein, ersetzt jedoch weder Schulbücher, noch Materialsammlungen oder Methodenhandbücher. Jeder der fünf Themenbereiche Mensch, Jesus Christus, Gott, Ethik, Christsein in der […]…

Theologie des Religionskritikers Freud – der Dualismus von Todestrieben und Lebenstrieben

Der Aufsatz bietet einen Einblick in Freuds Vorstellungen davon, was den Menschen beherrsche.

Theologie eines Religionskritikers klingt wie ein Widerspruch in sich. Aber eine Theologie kann einfach der Antwortversuch auf die Frage nach dem Bedeutsamsten bzw. Mächtigsten genannt werden. Nach dem “Tode Gottes” lehrte Nietzsche z.B. das Ideal des Übermenschen. Freud äußerte sich – nach eigener Aussage – spekulativ über das Dunkel der Bedeutungslosigkeit, die Nietzsche nach Gottes […]…

Atheismus: Hört auf, uns zu ärgern!

Argumente zum Atheismus

Hanna Jacobs geht differenziert auf mehr oder weniger angemessene Argumente von Religionsgegenern ein. Ein gutes Beispiel argumentativer Auseinandersetzung! Dieser Text ist sowohl in Gemeindeseminaren als auch in Oberstufenkursen zu Religionskritik gut einsetzbar.…

Theologie zwischen Religionskritik und Trainingswissenschaft

Artikel von Prof. Dr. Rolf Schieder im zeitspRUng 1/2019

Während religiöse Menschen die gegebene Wirklichkeit gegenüber der Fülle des Möglichen für beschränkt halten, gibt es viele Menschen, die sich innerhalb der Grenzen dessen, was sie „Realität“ nennen, ausgesprochen wohl fühlen und kein Bedürfnis nach Transzendenz und Sinn, nach Spekulation über den Anfang, das Ende und das Ganze verspüren. Das gilt es zu respektieren und […]…