Männersache Logik. Das “bewegliche” Vorurteil geschlechtsspezifischer Erkenntniszugänge

Arikel, IZPP 1/2013

“Obwohl die Suche nach Erkenntnis spezifisch menschlich ist, wie Aristoteles sagt, gibt es ein Epochen übergeifendes Vorurteil unterschiedlicher Erkenntniszugänge von Mann und Frau. Die philosophische Definition angeblich geschlechtsspezifischer Erkenntniszugänge in Ost und West ist jedoch widersprüchlich, sogar gegensätzlich. In der indischen Weisheitslehre, der griechischen Antike und der neuplatonischen Mystik wird das logische Denken in seiner […]…

Medienarchiv 68

1966-1968 – Medienbeiträge aus der Springerpresse

Bis heute wird die Berichterstattung der Medien von Axel Springer über “1968” und die Studentenbewegung kontrovers diskutiert. Das Medienarchiv68 ermöglicht den Zugriff auf ausgewählte Originalquellen aus den Jahren 1966 bis 1968. Ausgewertet wurden: Berliner Morgenpost, Bild Berlin, B.Z., Die Welt, Hamburger Abendblatt. In Ergänzung: Der Tagesspiegel als repräsentative bürgerlich-liberale Stimme und der Telegraf als eher […]…

Zur tiefgreifenden Relativierung der Frage nach verbindlicher Wahrheit in Folge der Aufklärung (Mem War II)

Das Paper geht der Frage nach, ob die Infragestellung verbindlicher Wahrheit des Supranaturalismus allein und zuerst durch die Aufklärung erfolgte.

Es stellt fest, dass bereits vor der Aufklärung in der Glaubenspraxis der monotheistischen Religionen diverse wahrheitskritische Momente zu finden sind. Diese fußen wohl alle im ersten Gebot. Die Bibel – obschon Buch der Offenbarungen supranaturalen Wirkens ihres Gottes – übt in diesem Gebot Kritik an jedem verbindlichen – empirischen wie metaphysischen – Wahrheitsanspruch, einzig das […]…