Reden von Gott nach Bonhoeffer als religionslose, weltliche Interpretation

screenshot
Material herunterladen URL in Zwischenablage
Religionsloses Reden von Gott in knapper Abgrenzung von Rudolf Bultmanns Programm der Entmythologisierung
Bonhoeffer kam im Glaubensgehorsam ursprünglich (1930, Sanctorum Communio) vom sacrificium intellectus her. In der Zeit seiner Haft (1943/44, Widerstand und Ergebung) im NS-Staat als Widerstandskämpfer setzte er sich mit Bultmanns Programm der Entmythologisierung auseinander. Er lehnt Bultmann als letztlich doch liberal ab. Auch das Kerygma sei Mythos (z.B. die Auferstehung). Entmythologisierung greife daher zu kurz. Bultmann wolle das Kerygma auf das reduzieren, was der Wissenschaft enthoben sei. Sosehr sich die Arbeitshypothese "Gott" für die intellektuelle Redlichkeit insgesamt erledigt habe, möchte Bonhoeffer aber von Gott in der Mitte des Lebens reden, nicht an ihrer Grenze. Damit meint er wohl die Entscheidungsfrage nach Bultmann. Bonhoeffer redet von Gott, etsi deus non daretur, z.B.: "Von guten Mächten wunderbar geborgen". In Christi Dasein-für-andere am Kreuz zeigte sich Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwart. Als Vorbild eröffne er damit das Dasein-für-andere.
Medien
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...
 
 

Alter Eintrag!

Dieses Material wurde noch nicht überarbeitet und entspricht möglicherweise nicht mehr den qualitativen Anforderungen des neuen Materialpools.

Herkunft

Zusammenfassungen von Bernd Voigt
Institution, suchen, solus-christus.portacaeli.de

Bildungstufen

Oberstufe, Schulstufen, Unterrichtende,
Schlagworte: Bonhoeffer, Entmythologisierung, etsi deus non daretur, Kerygma, Mythologie, Neues Testament, Reden von Gott, religionslose Interpretation, Religionslosigkeit, Rudolf Bultmann, Von guten Mächten wunderbar geborgen, weltliche Interpretation

Schreibe einen Kommentar