Wunder im Wandel – Theologie zwischen Diskriminierung und Inklusion

Quelle: www.zedis-ev-hochschule-hh.de : bruhn.etal.98.pdf

Artikel von Lars Bruhn und Jürgen Hohmann in ‘Das Zeichen 98/2014’

Wenn Hören, genauer: das Hören des Wortes Gottes ein zentrales Motiv in der Bibel sein soll, dann hat Gott hörgeschädigten Menschen nur eine bruch-stückhafte oder gar keine Botschaft zu verkündigen. Mehr noch: Hörgeschä-digte Menschen wären – wie sehgeschädigte auch – nicht Ebenbilder Gottes. Dafür spricht etwa die Reaktion spanischer Bischöfe auf das Coming-out eines Pfarrers aus dem südspanischen Valverde del Camino, der sich zu sei-ner Homosexualität öffentlich bekannte: „Abnormal“, „eine Behinderung wie Taubheit oder Blindheit“ (taz vom 05.02.2002, 11). Die Bibel selber weist Wege zur Diskriminierung von Menschen. Will Theologie inklusiv sein, muss sie sich mit ihren eigenen Grundlagen kritisch auseinandersetzen.

Artikel in “DAS ZEICHEN”, Zeitschrift für Sprache und Kultur Gehörloser 98/2014.

 

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Herkunft des Materials

Evangelische Hochschule Hamburg
Lars Bruhn, Jürgen Hohmann

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