Wenn Kindesliebe zum Schulhass wird

Quelle: www.izpp.de : 03_2-2011_Gaus-Drieschner.pdf

Hypothesen über Hintergründe und Zusammenhänge eines kulturkritischen Topos

” ‘Hass’ ist ein Unthema der Pädagogik, während insbesondere in der Tradition der Reformpädagogik die ‚Liebe‘ zum Kinde tendenziell absolut gesetzt wird. Im vorliegenden Text wird die These vorgestellt, dass Liebe und Hass als zwei Schalen einer Waage vorzustellen sind. Wird die Waagschale ‚Liebe‘ mit immer mehr Gewicht belegt, wird auch die Waagschale ‚Hass‘ immer mehr beschwert. Gerade, weil ‚Hass‘ als Abwehr, als verdrängte Aggression, als reaktiver Hass in einem positiv überhöhten Liebes-Deutungsmuster nicht thematisiert werden darf, wird er sich umso mehr manifestieren. Diese Manifestation äußert sich über den Umweg einer Institutionenkritik an stetigen Formen der Erziehung.”

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Detlef Gaus und Elmar Drieschner

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