Theologie des Religionskritikers Freud – der Dualismus von Todestrieben und Lebenstrieben

Quelle: solus-christus.portacaeli.de : Theologie des Religionskritikers Freud - der Dualismus von Todestrieben und Lebenstrieben.pdf

Der Aufsatz bietet einen Einblick in Freuds Vorstellungen davon, was den Menschen beherrsche.

Theologie eines Religionskritikers klingt wie ein Widerspruch in sich. Aber eine Theologie kann einfach der Antwortversuch auf die Frage nach dem Bedeutsamsten bzw. Mächtigsten genannt werden. Nach dem “Tode Gottes” lehrte Nietzsche z.B. das Ideal des Übermenschen.

Freud äußerte sich – nach eigener Aussage – spekulativ über das Dunkel der Bedeutungslosigkeit, die Nietzsche nach Gottes Tod konstatierte. Er meinte einen Dualismus auszumachen, der den Menschen bestimme: den von Lebens- und Todestrieben.

Die Lebenstriebe seien die Sexualtriebe. Das 20. Jh. war in Wissenschaft und Gesellschaft in weiten Teilen – wenngleich nicht in aller universitären Psychologie – beherrscht von seinen Spekulationen. Die sexuelle Revolution z.B. ist undenkbar ohne sein Denken. Inspirierte sie Politiker zur Forderung einer Legalisierung von Pädophilie?

Freud erklärte es immerhin zu einem natürlichen Verlangen von Kindern, Sexualität mit ihren Eltern zu wünschen (vgl. Ödipuskomplex), auch wenn er die Überwindung dieses Wunsches offenbar als Voraussetzung zum Erwachsenwerden ansah.

Diese Gedanken zum kindlichen Sexualempfinden stehen in Relation zu seiner Trieblehre.

 

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Herkunft des Materials

Bernd Voigt

Bildungskontext

Arbeit mit Jugendlichen, Erwachsenenbildung, Oberstufe

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