Suetons Bild von Kaiser Nero

Quelle: solus-christus.portacaeli.de : Suetons Bild von Kaiser Nero.pdf

Das Bild von Kaiser Nero, das Sueton zeichnet, geht weit über das moderne Bild dieses Caesaren hinaus. Er zeichnet Nero nicht als Pazifisten oder nur als Sportler und Künstler. Er bestätigt z.B. Schattenseiten, die uns Tacitus überliefert hat.

Sueton ist ein römischer Kaiserbiograph aus dem 1. und 2. Jh. n. Chr. und gibt vielseitige Einblicke in das Leben und Wirken der Caesaren Roms seit Caesar bis Domitian.

Interessant für Theologen ist Nero, weil in seiner Regierungszeit wohl einige Paulusbriefe verfasst wurden und vielleicht das Markusevangelium sowie das des Johannes entstanden sind.

Zudem lässt sich an seinem Beispiel auch sehen, was ein gottloses, von Hybris geprägtes Leben für Früchte tragen kann, wenn ein Mensch Macht hat, die nicht durch Demokratie legitimiert ist.

Schließlich mag es auch eine Warnung für Menschen sein, die Macht haben oder anstreben. Denn Neros Leben ist eigentlich ein verhängnisvolles Schicksal, wenn man Suetons Angaben Glauben schenkt und über ihre innerliche Logik nachsinnt.

 

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Herkunft des Materials

Bernd Voigt

Bildungskontext

Arbeit mit Jugendlichen, Erwachsenenbildung, Oberstufe

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