Starke Gefühle: Sehnsucht

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Unterrichtsbausteine aus der diakonischen Arbeit 4/2016
Sehnsucht und Sucht bilden nicht nur sprachlich einen Zusammenhang.
In beiden Begriffen steckt das Wort „Suche“. Sehnsucht richtet sich auf etwas, was man nicht hat oder (noch) nicht sein kann. Gäbe es keine Sehnsucht, hätte man auch kein Ziel, das man ansteuern kann und auch nicht die nötige Energie dafür.
Sehnsucht nimmt gedanklich, in der Phantasie, schon vorweg, was jetzt noch nicht da ist. So kann das als fragmentarisch empfundene „Jetzt“ ausgehalten werden. Religion, Kunst und Musik halten die Sehnsucht wach.
Von Sucht spricht man, wenn ein bestimmter Gefühlszustand wiederholt durch Drogen, Medien, gesundheitsschädlichen Umgang mit sich selbst oder mit anderen Menschen hergestellt wird und man nicht mehr ohne diese Mittel und Verhaltensweisen leben kann. Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht. Bei der Begleitung von Menschen mit einer Sucht kommt es darauf an, ihnen dabei zu helfen, die Sehnsucht in sich wieder zu entdecken und diese auch auszuhalten, auszusprechen und evtl. gestalterisch zum Ausdruck zu bringen.
Die Texte in „schatten und licht“ 4/2016 thematisieren Sehnsucht in vielfältiger Weise.
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Bildungskontext

Konfirmandenarbeit, Sekundarstufe

Verfügbarkeit

kostenfrei, frei zugänglich

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