Ritual (Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema “Ritual”. Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Menschen brauchen Regeln und Ordnungen. Besonders in schwierigen Momenten des Lebens, in Übergangszeiten, bei Abschieden sind Rituale gefragt. Auch säkulare Menschen gestalten Rituale, sie werden entwickelt oder aus fremden Kulturen adaptiert. Dies zeigt, welche Bedeutung Rituale für Menschen haben. Auch der Religionsunterricht ist geprägt von Ritualen, zum Stundenbeginn, bei Gottesdiensten, an Weihnachten – sie sind ein zentraler Teil unserer christlichen Kultur.

Links

Fachinformation

Rituale in der religiösen Erziehung und Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung

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Vortrag
Vortrag von Stefan Anderssohn mit folgenden Abschnitten:
1. Das Ritual als Problem der Religionspädagogik
2. Wozu Rituale – Die funktionale Perspektive
3. Zum symbolischen Eigenwert des Rituals – ein hermeneutischer Zugang
4. Zusammenfassung: Teilnehmen oder Hineingenommenwerden in den Glauben?

Ritus/Ritual

Institution: WiBiLex

WiBiLex-Artikel
WiBiLex Artikel des wissenschaftlichen Bibelportals der Deutschen Bibelgesellschaft mit folgenden Abschnitten:
1. Kultur, Religion und Ritual
2. Zur Forschungsgeschichte
3. Zur Methodik der Ritualinterpretation
4. Beispiele biblischer Ritualtypen
Literaturverzeichnis

Themenbereich Feste feiern – Übergänge gestalten

Institution: religruber.de

Informationswebsite
Andreas Gruber unterrichtet Theologie und Religionspädagogik an der Fachakademie für Sozialpädagogik des Diakonischen Werks Traunstein. Auf seiner Website veröffentlicht er unterrichtspraktisches Wissen, hier zum Themenbereich Feste feiern, Feste im Jahreskreis, Transitionen, Symbole und Rituale, ergänzt durch Prüfungsfragen für angehende Erzieherinnen und Erzieher.

Die “geistliche Mitte” und das Recht zur Distanz

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Zur religiösen Praxis an evangelischen Schulen
Die Frage nach dem Stellenwert der religiösen Praxis im Religionsunterricht kennzeichnet gegenwärtig die religionspädagogische Grundsatzdiskussion. Zunehmend wird auch das Selbstverständnis evangelischer Schulen wieder stärker unter diesem Aspekt betrachtet: An bestimmten Ritualen im Ablauf von Schulwoche und Schuljahr scheinen evangelische Schulen kenntlich zu werden; aus der Kompensation schwindender religiöser Bildung in der primären Familiensozialisation beanspruchen sie einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Legitimation. Traditionen mit langer Entwicklungsgeschichte und neu gestaltete Formen haben gleichermaßen Anteil an dieser Aufwertung. Entsprechend der Pluriformität evangelischer Schulen sind die Ausprägungen dieser religiösen Praxis sehr unterschiedlich, ja vom Ansatz her manchmal gegensätzlich. Es erscheint deshalb wichtig, einigen Grundmustern der Begründung religiöser Praxis an evangelischen Schulen nachzugehen, sie auch in ihrer Tragfähigkeit kritisch zu befragen. Relig

Bildungsmedien

Kein Recht auf Weihnachten: Du hast die falsche Religion

Institution: PTI der EKM und der EKA

Popsong mit Zusatzmaterialien und Arbeitsaufträgen
Geht man in den Wochen vor Weihnachten durch die Innenstädte, vorbei an Geschäften und über Weihnachtsmärkte, durch Glühweinwolken und Zimtdüfte, betäubt von “Last Christmas” und geblendet von 1000 Lichtern, dann fragt man sich schon, wem Weihnachten eigentlich gehört: dem Einzelhandel, dem Internetversand oder doch den Kirchen und dem Christentum, orthodox, römisch-katholisch und protestantisch.

Und wie fühlt sich Weihnachten an, wenn man muslimisch ist? Was machen Juden zu Weihnachten? Und wie feiert Richard Dawkins das Weihnachtsfest?

Kernkompetenzen:
Grundformen religiöser Praxis beschreiben, probeweise gestalten und ihren Gebrauch reflektieren.
Jahrgang: 9.-12. Arbeitsformen: Textanalyse, Mindmap, Diskussion

Wertvolle Rituale – Erwartbares Verhalten reduziert die Komplexität

Institution: 3sat

3sat scobel Thema
Rituale strukturieren das Leben der Menschen seit Jahrtausenden. Sie bilden gemeinschaftliche Zusammenhänge und begleiten unseren Lebenslauf. Auch wenn der Sinn mancher Rituale fast vergessen und heute nicht mehr nachvollziehbar ist, gehören sie doch noch zu unserem Alltag. scobel will wissen, warum Rituale so wichtig für uns sind.

Verschiedene Materialien

Informationen zur Glaubenspraxis

Institution: IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Religiöse Regeln und Rituale
Dieses Kapitel soll Ihnen als “Nachschlagewerk” dienen. In Stichworten wollen wir grundlegende christliche, islamische und jüdische Regeln, Rituale und Traditionen vorstellen, die bei Ihrer internationalen Jugendbegegnung von Bedeutung sein könnten. Themen:
– Bedeutung und Verbindlichkeit der Schriften und Gesetze
– Textauslegung
– Sprache der Heiligen Schrift
– Eintritt und Austritt
– Religiöse Rituale / Alltagsrituale / Feste
– Gebete und Gotteshäuser
– Ernährung
– Alkohol
– Kleidung
– Hygienevorstellungen und -vorschriften
– Sexualität / Körperkontakt
– Rolle von Frau und Mann
– Familie / Ehe

Rituale, Mythen, Symbole

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Menschen bedürfen Regeln und Ordnungen, die Abläufe strukturieren. Je freier und selbstbestimmter Menschen heute ihr
Menschen bedürfen Regeln und Ordnungen, die Abläufe strukturieren. Je freier und selbstbestimmter Menschen heute ihr Leben gestalten, desto stärker kann die Gefahr sein, sich Regelwerken zu unterwerfen, die der persönlichen Freiheit nicht dienen. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit dem Thema: Rituale, Mythen und Symbole mehr als überfällig! (EA)

Feste der Religionen

Institution: INTR°A

Übersicht und Erklärungen zu den Festen verschiedener Religionen
Es werden die Feste von Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und weitere indische Religionen, China und auch die feiertage kleinerer Religionen dargestellt und auf das jeweilige Jahr bezogen. Direkter Bezug zu: INTERRELIGIÖSER KALENDER mit der aktuellen Monatsauflistung der Feste (ebenfalls im Materialpool).

Rituale der Ungläubigen

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Bildstrecke
Auch im Alltag desjenigen, der nicht glaubt, gibt es zahlreiche rituelle Handlungen. Ihr Ursprung können mystische Bewegungen, gesellschaftliche Konventionen oder selbst gewählte Beschränkungen sein. Manchmal sind es sogar religiöse Motive, die in Vergessenheit geraten sind. die Bildstrecke zeigt acht Fotos solcher ritueller Handlungen.

Vorbereitung

Unterrichtsprojekt Christliche Taufe

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Ein handlungsorientiertes Unterrichtsprojekt zum Thema Taufe
Ein handlungsorientiertes Unterrichtsprojekt. Schülerinnen und Schüler einer Klasse an den Berufsbildenden Schulen (funktioniert im Berufsschulschulbereich genauso wie im Fachgymnasium Wirtschaft, Fachoberschule oder Berufsfachschule oder allgemeinbildenden Schulen höhere Sek I und Sek II) erarbeiten projekthaft einzelne Elemente der evangelischen Taufe und übernehmen dabei probehaft Elemente des kirchlichen Taufritus. Dabei wird alles mit Fotos dokumentiert und schließlich als Plakat präsentiert.

Die Kasualie / das Ritual Taufe bzw. einzelne Elemente werden durch Schülerinnen und Schüler ausprobiert und eingeübt. Und so die Bedeutung der christlichen Taufe in evangelischer Prägung als Ritual, das hauptsächlich am Lebensanfang gefeiert wird, theologisch / inhaltlich durchdrungen.
Ausführliche Beschreibung
Dieses Projekt hat seinen Platz im Rahmen einer Unterrichtseinheit z. B. zum Thema “Christlich Leben” oder “Rituale als sinnstiftende Handlungen”. Durch die Praxisorientierung / Han

Religion von Anfang an!

Institution: RPI der EKHN

Für Schulanfangsgottesdienst und Anfangssituationen
Unter dem Titel „Religion von Anfang an“ wollen wir Lehrkräften, die Religion im 1. Schuljahr übernehmen, eine Arbeitshilfe an die Hand geben. Bei den Beispielen und Vorschlägen handelt es sich um Bewährtes und Erprobtes. Mit Planungs- und Gestaltungsmaterialien für Schulanfang.

Praxishilfen

Mit Religion anfangen im Religionsunterricht der Grundschule

Institution: PTZ Stuttgart

Artikel
Brigitte Zeeh-Silva und Petra Freudenberger-Lötz wollen mit diesem Beitrag Anregungen zum Anfangen mit Religion in zwei Bereichen vermitteln und zur konkreten Umsetzung ermuntern.

Rituale

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Unterrichtsideen
Rituale für den Schuljahresbeginn, die Advents- und Weihnachtszeit von Marion Holzhüter (Berufsschule).

Lernorte

Religionskundliche Sammlung der Phillipps-Universität

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Lernort in Marburg
Die Religionskundliche Sammlung ist eine zentrale Einrichtung der Philipps-Universität Marburg. Sie stellt die Vielfalt der Religionen der Welt anhand von Gegenständen und bildlichem Material dar und bietet allen Angehörigen der Universität sowie der Öffentlichkeit die Möglichkeit, durch Besuche und Führungen diese Vielfalt unmittelbar kennenzulernen. Die Ausstellungsräume enthalten zahlreiche Kultfiguren, Bilder und Ikonen, Rollbilder, Ritualgegenstände und Hausaltare sowie verschiedene Modelle und Nachbildungen, die auf unterschiedlichste Weise das Leben der Religionen veranschaulichen.

Franziskanerkloster Kreuzburg

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Lernort in Großkrotzenburg
Aktionsmöglichkeiten: Kennenlernen eines Klosters durch Besichtigung und Gespräch, Teilnahme am klösterlichen Alltag in Gebet und Arbeit an einem Tag bzw. mit einer Übernachtung in den Räumen des Klosters, Besinnungstag/e, Filmexerzitien mit ausgewählten Spielfilmen Erläuerung Seit dem Jahr 1967 leben und arbeiten die Brüder der “Thüringischen Franziskanerprovinz Fulda” auch in Großkrotzenburg. Damals übernahmen sie die Leitung des dortigen Gymnasiums, das im Laufe der Jahre immer mehr wuchs. Neben der Tätigkeit in der Schule arbeiten die Brüder in der Krankenseelsorge, in der örtlichen Pfarrei und stehen für viele Hilfesuchende mit Rat und Tat zur Seite. Wer ein mittelalterliches Klostergebäude und ebensolche Mönche erwartet, wird enttäuscht werden. In Großkrotzenburg steht ein Kloster, das eine Schule war und ist und leben Brüder, die sich bis heute von Jugendlichen herausfordern lassen. So hat es der heilige Franziskus von Assisi (1182-1226) gewünscht.

Klosterkirche Lippoldsberg

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Vom virtuellen Geist einer romanischen Basilika »Gott schliesst keine Tuer, ohne eine andere zu oeffnen«. Mit diesen
Vom virtuellen Geist einer romanischen Basilika »Gott schliesst keine Tuer, ohne eine andere zu oeffnen«. Mit diesen Worten werden die Besucher und Besucherinnen begruesst, die in die Klosterkirche Lippoldsberg durch die virtuelle Pforte im Internet eintreten. Auf sehr beeindruckende und klare Weise wird Geschichte und Architektur der Klosterkirche praesentiert. Eine Reise mit ueberzeugenden und fuer das Internet in guter Qualitaet dargebotenen Bildern vermittelt den Eindruck, selbst am Ort zu sein. Einen besonderen Reiz bietet es, im Lippoldsberger Evangeliar aus dem 12. Jahrhundert zu stoebern. Die wichtigsten Stationen in der Kirche werden nicht nur im Bild gezeigt, sondern zudem ausfuehrlich durch einen Audio-Guide erklaert. Sogar die Klosterkids koennen mit kleinen Spielchen die Kirche virtuell erkunden. Tipps fuer die Eltern, wie die Kinder mit dem Internet umgehen sollten, fehlen dabei nicht. Die Themenseiten »Zeiten – Raeume – Rituale« eroeffnen in Text und Bild tiefe Einblicke

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Herkunft

rpi-virtuell
Andrea Lehr-Rütsche

Bildungskontext

Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

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