Nahtod-Visionen Glaube und Religion

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Inwieweit sind Nahtod-Visionen von Glaube und Religion beeinflusst - und umgekehrt?

Der Theologe Ulrich Lüke im Gespräch mit Eva Tinsobin

„Lüke: Ich wäre sehr vorsichtig damit, den Nahtoderlebnissen einen theologischen Erkenntniswert zuzuschreiben und in den positiven oder negativen Erfahrungen eine Bestätigung für die Existenz von Hölle und Himmel sehen zu wollen. […]

Aber wenn die Todesnähe-Erlebnisse auch nichts Sicheres über das Jenseits sagen können, so sagen sie doch etwas über das Sterben und vermitteln eine Ahnung von dem, das uns allen bevorsteht. Wenn die reanimierten Herz- oder Hirntoten mir sagen können, es sei eine „himmlische“ Erfahrung gewesen, die sie da gemacht hätten, kann das vielleicht meine animalische Angst davor, dass Sterben auf jeden Fall ein Horrortrip und der größte anzunehmende Unfall sei, relativieren.“

Ein fachliches Interview.

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Herkunft des Materials

derstandard.at
Ulrich Lüke

Bildungskontext

Oberstufe

Verfügbarkeit

frei zugänglich

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