Heimkommen. Essen mit Edeka

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Im Dezember 2015 sorgte ein Weihnachtsclip mit zu dem Zeitpunkt bereits über 60 Millionen Klicks [1] nicht nur für absolute Rekorde auf Facebook und YouTube, sondern auch für eine hitzige Debatte über Geschmack oder Geschmacklosigkeit von Werbung. „Deutsche brauchen für Gefühle den Vorschlaghammer“ [2], „Mit #heimkommen hat EDEKA den Bogen überspannt“ [3]oder „Und die Leute machen auch noch mit“ [4] – Headlines dieser Art haben zahlreiche Kommentare zu diesem Werbespot überschrieben.

Der Spot „Heimkommen“ [5], den die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt für die Weihnachtskampagne der Lebensmittelkette EDEKA produziert hat, ist ein Beispiel für das so genannte virale Marketing. Das bedeutet, für die eigenen Werbefilme nicht mehr allein das Medium des Fernsehens, sondern parallel unterschiedliche Online-Plattformen zu nutzen. Die Macher setzen hier auf den bewährten „Teilen“- Reflex der Nutzer, so dass sich die Werbung virusähnlich verbreitet.

Kirsten Rabe zeigt drei Perspektiven auf, unter denen einen Auseinandersetzung mit “Heimkommen” im Religionsunterricht ab Klasse 8 interessant sein könnte:

“Wie hätte ich euch denn sonst alle zusammenbringen sollen?” Das Spiel mit dem biblischen Motiv der Mahlgemeinschaft

“Dad” – Wie aktuell ist das vierte Gebot?

“Der Spot nimmt eigentlich allen die Würde.” Die Frage nach der Ethik in der Werbung

 

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