Gott (Unterrichtende, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema “Gott”. Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Oberstufe

Einführung

In der Sek. II wird über die Gottesfrage anhand von verschiedenen Religionen, philosophischen Ansätzen und Religionskritiken nachgedacht. Außerdem werden Gottesvorstellungen wie Allmächtiger, Herrscher, Schöpfer u.a.m. überprüft und die Theodizeefrage gestellt. Die Schüler und Schülerinnen können so ihr eigenes Gottebild reflektieren und individualisieren, wobei nach der 15. Shellstudie etwa 30% ein persönliches Gottesbild und 19% ein apersonales Gottesbild haben. Die Restlichen sind unsicher, ob es Gott gibt oder glauben nicht an ihn.

Links

Fachinformation

Wer ist eigentlich Gott?

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Eine Beschäftigung mit Gott aus atheistischer Sicht
Einleitung: Wenn wir uns mit Gott beschäftigen, so ist zunächst zu fragen: Mit welchem Gott? Es gibt sehr viele (Tausende) von Göttern, und wenn man bedenkt, dass viele Gläubige sehr unterschiedliche Gottesbilder haben, so muss man doch eines finden, welches so allgemein anerkannt ist, dass man nicht am Gottesbild einfach vorbeiredet. Ich habe mir daher das katholische Gottesbild vorgenommen, weil die Katholiken den größten Teil des Christentums bilden. Aber auch auf die in der Bibel genannten Eigenschaften bin ich (am Rande) eingegangen. Wenn man nicht weiß, worüber man redet, dann ist jede Aussage im Wortsinn gegenstandslos.

Im Folgenden einige Aussagen über Gott, alle dem →Katholischen Erwachsenen-Katechismus (KEK) entnommen. Alle Textstellen zwischen den beiden folgenden Trennlinien stammt, sofern nicht anders angegeben, aus dem KEK. Anmerkungen von mir sind in eckigen Klammern. Die Eigenschaften stammen aus KEK, Band I, Seite

Der Gott von Juden, Christen und Muslimen

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Fundamentale Anfragen zu einem elementaren Thema im Religionsunterricht
Gott als Thema im Religionsunterricht

Ohne Gott könnt ich mir die Welt überhaupt nicht vorstellen

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Auch Kinder, die nicht oder kaum religiös erzogen sind, haben ein großes Bedürfnis nach Religion bzw. Gott. Zu diesem
Auch Kinder, die nicht oder kaum religiös erzogen sind, haben ein großes Bedürfnis nach Religion bzw. Gott. Zu diesem Ergebnis gelangt die Religionswissenschaftlerin und ehemalige Grundschullehrerin Dr. Ilse Flöter in ihrer Dissertation, die sie kürzlich im Fach Evangelische Theologie der Universität abgeschlossen hat („Gott in Kinderköpfen und Kinderherzen. Welche Rolle spielt Gott im Alltagsleben 10-jähriger Kinder am Anfang des 21. Jahrhunderts. Eine qualitativ-empirische Untersuchung“).
Für ihre Arbeit, die von Prof. Dr. Jürgen Heumann betreut wurde, befragte Flöter in einer Kleinstadt 108 Grundschulkinder eines vierten Jahrgangs. Mit 32 von ihnen führte sie ausführliche persönliche Gespräche. Als Ergebnis der Gespräche kristallisierten sich die Themen religiöse Sozialisation, Gottesvorstellungen und Gottesbeziehungen heraus, sowie drei Gruppen von Kindern: die „Mehrheitskinder“, die kaum oder nicht religiös sozialisiert sind, Muslime sowie „Evangelikale“.

Was versteht man unter Gott

Vorbereitung

Was sagt mir Gott?

Der dreieine Gott

Institution: Bistum Mainz

Artikel in einer Fachzeitschrift
Die katholische Zeitschrift “Religionsunterricht heute” beschäftigt sich mit der Frage nach dem Monotheismus und der Trinität. Neben Fachartikeln enthält die Zeitschrift auch zwei Unterrichtsvorschläge:
– Der trinitarische Gott – ein Thema für die Grundschule?
– Trinität in der Popmusik, Unterichtseinstieg für die Sek. I

Aspekte der Unendlichkeit

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Fächerverbindender Unterricht Mathematik – Religion
Im Mittelpunkt dieser Unterrichtseinheit steht die „Unendlichkeit“ – ein zentraler Begriff sowohl in der Philosophie als auch in der Mathematik, der auch im religiösen Kontext unser Reden von Gott tangiert. Geschichtlich bedeutsame Problemstellungen – personal verankert an Zenon, Aristoteles,
Pascal, Cauchy, Cantor und Hilbert – bilden das Rückgrat dieser Einheit.

Die Liebe zu Gott – Erich Fromm im Religionsunterricht der Kursstufe

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Sowohl die derzeit gültigen Rahmenrichtlinien für den Religionsunterricht in der Kursstufe als auch die gängigen
Sowohl die derzeit gültigen Rahmenrichtlinien für den Religionsunterricht in der Kursstufe als auch die gängigen Unterrichtswerke entwerfen ein sehr weites Spektrum unterschiedlicher Aspekte des Sachthemas. Die Vielfalt der Perspektiven bietet einen Raum für eine tastende Annäherung an den persönlichen Umgang mit der Gottesfrage. Zugleich geht es darum, religiöses bzw. theologisch-philosophisches Wissen als kulturgeschichtliches Kontinuum aufzuzeigen, innerhalb dessen Schülerinnen und Schüler eine sinnvolle Standortbestimmung vornehmen können.

Dass eine solche didaktische Maßgabe ihr Ziel erreicht, kann nicht ausgeschlossen werden, doch liegen die Probleme auf der Hand: Die Pluralität der Ansätze schafft nicht nur Weite, sondern auch Irritation. Die starke Betonung des Kognitiven gerade in der Kursstufe – vor allem mit Blick auf das Zentralabitur – drängt die persönliche Bezugnahme eher zurück, so dass sich möglicherweise viele Antworten auf (noch) nicht gestellte Fragen anhäufen.

Im

Praxishilfen

Die Frage nach Gott

Institution: Staatliches Seminar Albstadt-Ebingen

Vorüberlegungen und Vorschläge zur Gottesfrage im Religionsunterricht, erstellt für Studierende des Staatlichen Seminares
Vorüberlegungen und Vorschläge zur Gottesfrage im Religionsunterricht, erstellt für Studierende des Staatlichen Seminares Albstadt-Ebingen

Religionskritik und die Zukunft der Religion

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Online-Lernmaterialien für die Sekundarstufe II
Die auf dieser Website zusammengestellten Materialien sind dafür gedacht, dass Schülerinnen und Schüler im Religions- und Ethikunterricht der Sekundarstufe II sich selbstständig mit dem Thema Religionskritik auseinandersetzen können. Nach einer Einführung werden Positionen von der Aufklärung bis zum 21. Jahrhundert vorgestellt. Daran schließt sich ein Kapitel über die Zukunft der Religion an. Zum Nachschlagen ist ein Glossar mit Fachbegriffen verfügbar.

Bildungsmedien

Ohne Gott geht es nicht?!

Institution: Die Zeit

Linkseite zur Audiowiedergabe der Diskussion
Die ZEIT-Veranstaltung „Ohne Gott geht es nicht!?“ vom 9. Februar 2007 im Hamburger Museum für Völkerkunde zum Anhören. Mit Giovanni di Lorenzo, Friedrich Wilhelm Graf, Henryk M. Broder, Martin Mosebach, Daniel Cohn-Bendit und Navid Kermani.

Lernorte

Faszination und Gewalt

Institution: museen-nuernberg.de

Dauerausstellung
Auf 1.300 m² informiert im Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitaggelände die Dauerausstellung “Faszination und Gewalt” über Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Dabei stehen jene Themen, die einen direkten Bezug zu Nürnberg aufweisen, im Mittelpunkt der 19 chronologisch strukturierten Ausstellungsbereiche: die Geschichte der Reichsparteitage, die Bauten des Reichsparteitagsgeländes, die “Nürnberger Gesetze” von 1935, der “Nürnberger Prozess” gegen Hauptverantwortliche der NS-Verbrechen 1945/46 und seine zwölf Nachfolgeprozesse sowie der schwierige Umgang mit dem nationalsozialistischen Architekturerbe nach 1945.
Moderne Medien wie Computeranimationen, Filme und Touchscreens, aber auch Fotos und Dokumente veranschaulichen dem Besucher direkt am historischen Ort die Bauten des Geländes, die Geschichte und Hintergründe der Reichsparteitage.

Verschiedene Materialien

Der andere Gott – damals und heute

Institution: Evangelische Akademikerschaft

Ein Diskussionsprojekt der Evangelischen Akademikerschaft
Die Evangelische Akademikerschaft beschäftigt sich in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 mit 15 Kernfragen des Glaubens, unter anderem mit dem Thema “Der andere Gott – damals und heute”.

Warum Gott in der Verfassung eine Rolle spielt

Ohne Gott leben. Wie geht das?

Philos Website

Praktische Impulse

– Umfrage/Rundgespräch: Ich glaube an Gott, weil… / Ich glaube nicht an Gott, weil…
– Wie kam/kommt es überhaupt zum Gottesglauben?
– Bilder von Gott zeichnen
– Wie ich früher an Gott gedacht habe
– Bonhoeffer: Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht
– Luther: Worauf du dein Herz hängest und verlässest, das ist eigentlich dein Gott; Tillich: Gott ist das, was unbedingt angeht
– Das Gott ist, kann nur als Bekenntnis gesagt werden
– Von Gott kann man nur in Bildern und Symbolen reden
– Die bekannten Gottesbeweise und ihre Hinterfragung
– Christliche Gottessicht nachvollziehen
– Jesus als “Bild Gottes”
– Gottesbilder in den Psalmen
– Gottesbilder in der Kunst
– Wo wohnt Gott?
Vergleiche auch Sek. I und Themenseite Gottesbild

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Herkunft

rpi-virtuell
Andrea Lehr-Rütsche

Bildungskontext

Oberstufe

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