Friedhof (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema “Friedhof”. Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Das Wort Friedhof leitet sich vom althochdeutschen “frithof” ab, das den “eingefriedeten” Bereich um eine Kirche bezeichnete. Mit der Durchsetzung des Christentums setzte sich auch die Beerdigung in der Nähe der Kirchen durch. Aus verschiedenen Gründen beerdigte man ab dem 17. Jahrhundert zuunehmend außerhalb der Städte.
In Deutschland ist die Bestattung auf Friedhöfen bis heute Pflicht und streng geregelt, lediglich Seebestattungen und in manchen Gegenden in Friedwäldern sind möglich.
Dennoch entwickeln sich auch auf Friedhöfen die unterschiedlichsten Bestattungsformen: von sehr persönlich gestalteten Gräbern bis hin zu Urnenwänden und anonymen Grabfeldern spiegeln sich auf den Friedhöfen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Links

Fachinformation

Kein stiller “Abtrag”

cyberdeath

Ewiges Leben im Cyberspace? ! – Glauben wir noch an das Ewige Leben?

Institution: Institution suchen

Schülerpräsentation im Rahmen des Wettbewerbs Jugen&Kultur&Religion
Ewiges Leben, was heißt das überhaupt?« habe

Schülerpräsentation im Rahmen des Wettbewerbs Jugen&Kultur&Religion
Ewiges Leben, was heißt das überhaupt?« habe ich mich zu Anfang gefragt. »Glauben wir noch daran? Oder versuchen wir dadurch nur noch uns die Angst vor dem ,Tod‘ zu nehmen?« Am besten kann man meiner Meinung nach sehen, ob wir noch daran glauben, wenn wir diese Frage anhand von etwas Modernem untersuchen. Und da ist dann das Internet. Im Internet gibt es viele Friedhöfe. An ihrer Machart und den Grabmälern kann man meiner Meinung nach viel erkennen. Wie sieht so eine Seite aus, was wollte derjenige der sie erstellt hat erreichen und erreicht er es mit seinem Aufbau der Seite? Ich habe mir viele Fragen gestellt beim Betrachten der Seiten und häufig auch bewertet. Denn vieles was man sieht ist teilweise recht geschmacklos. Aber die Hauptfrage, mit der ich versucht habe mich zu beschäftigen war, ob die Ersteller dieser Seiten und Trauernde noch an das Ewige Leben glauben oder nicht.

Thema Tod im Internet

Bildungsmedien

Sterbekultur in der digitalen Welt

Institution: SWR 2

Der Friedhof ist nur einen Klick entfernt
“Ein rasanter Wandel des Verständnisses von Sterben, Tod und Trauer ist in unserer vernetzten Gesellschaft im Gange. Die digitale Welt sorgt für einen neuen Umgang mit dem Tod – virtuelle Friedhöfe entstehen und Traueranzeigen gibt es als App direkt aufs Smartphone. Alte Trauerrituale verschwinden allmählich und neue Formen der Bewältigung entstehen.”

Tod und Glaube

Institution: Schuldekanat Schorndorf

PowerPointpräsentationen
PowerPointpräsentationen zu christlichen Grabsymbolen, -steinen und -texten, ungewöhnlichen Grabsteinen und Aussagen zum Thema Tod. Dazu PPT’s zu jüdischen, muslimischen und buddhistischen Gräbern sowie eine PowerPoint mit gemischten Bildern.

Friedhof Havixbeck

Verschiedene Materialien

An Grenzen stoßen – unser Leben ist endlich

Institution: RPZ Heilsbronn

Projekttag
Projekttag an einer 9. Klasse zum Themenbereich Sterben – Tod – Trauerkultur, vorgestellt auf den Seiten des RPZ Heilsbronn.

Friedwald

Friedhof und Denkmal

Vorbereitung

Reden über ein Tabu: Vom Wandel im Umgang mit Tod und Trauer

Institution: Institution suchen

Eine Unterrichtseinheit für eine neunte Klasse
“Der Schwerpunkt der Unterrichtsreihe liegt auf der Untersuchung des gesellschaftlichen Wandels im Umgang mit Tod und Trauer. Die Schülerinnen und Schüler lernen im Verlauf der Einheit traditionelle und moderne, aber vor allem unterschiedliche Umgangsformen kennen und erleben, wie sich Trauer in ihrem wahrnehmbaren Umfeld äußert. Dabei spielen nicht nur gesellschaftliche, sondern auch individuelle Bewältigungsmöglichkeiten eine Rolle. Somit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in gesellschaftliche, individuelle, traditionelle sowie moderne Möglichkeiten, Tod und Trauer zu verarbeiten. Die verschiedenartigen Umgangsweisen können im Austausch mit den Mitschülern beurteilt werden um schließlich einen eigenen Standpunkt zum (moralisch verantwortbaren) Umgang mit Tod und Trauer zu entwickeln.” Ein Unterrichtsvorschlag von Christina Rost im Loccumer Pelikan 1/2012

Vorsicht Urne! – Ein Unterrichtsbeispiel für die 11. Klasse zur Gedenkkultur auf unseren Friedhöfen

Institution: Institution suchen

Wertschätzung und Verbundenheit prägen das jüdisch-christliche Menschenbild. Unsere Trauerkultur spiegelt dies wider.
Wertschätzung und Verbundenheit prägen das jüdisch-christliche Menschenbild. Unsere Trauerkultur spiegelt dies wider. Allerdings befindet sich diese jüdisch-christliche Gedenkkultur gerade in einem starken Veränderungsprozess. Der Tod gehört nicht mehr ins Leben, seit das Leben mehrerer Generationen unter einem Dach selten geworden ist. Eine gültige Gedenkkultur im familiären Umfeld gehört für viele nicht mehr zum Alltag. Auf der anderen Seite ist das starke Interesse Jugendlicher am Thema Tod und Sterben zu spüren. Eigene Zugänge nicht nur zum realen Ort Friedhof, sondern auch zu religiösen Bräuchen und Vorstellungen sind notwendig, um bewahrenswertes Erbe, aber auch persönliche Freiräume zu entdecken.

Die folgenden Unterrichtsbausteine nehmen die drei Leitfragen des 30. Evangelischen Kirchentags – Wie wollen wir leben? Wie können wir glauben? Wie können wir handeln? – auf und entfalten sie im Hinblick auf unsere Bestattungs- und Erinnerungskultur.

Praxishilfen

Friedhofsbegehung

Institution: Schuldekanat Schorndorf

Fragensammlung
Eine Zusammenstellung von Fragen aus verschiedenen Arbeitshilfen zu Friedhofsbegehungen mit Schülern und Schülerinnen.

Friedhof und Grab

Institution: reli-ordner.de

Unterrichtsideen
Auf dieser privaten Website werden Friedhofsbilder und Ordnungen vorgestellt, so dass man zum Thema Friedhof arbeiten kann, ohne ihn direkt zu besuchen.

Friedhöfe

Institution: RPI Loccum

Hintergründe und Erkundungsideen
“Friedhöfe können ähnlich wie Kirchen erschlossen werden. Ausgangs- und Grundform ist eine Erkundung, die die Gesamtanlage, Grabformen, Grabmäler, Grabzeichen, Grabpflanzen sowie die Möblierung und die Norm erschließt.

Daneben treten geistliche Führungen, die Deutungen des Todes an Grabmäler aufsuchen und dafür spirituelle Formen wie zum Beispiel die Predigt oder die Meditation in Anspruch nehmen. Vorzustellen ist, dass Grabmäler sprechen und so ihre Botschaft hörbar machen. So entsteht ein spiritueller Weg durch den Friedhof.” (RPI Loccum)

Lernorte

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Herkunft

rpi-virtuell
Andrea Lehr-Rütsche

Bildungskontext

Sekundarstufe, Oberstufe

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