Differenzierung (Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema “Differenzierung”. Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Der Umgang mit Heterogenität ist eine der großen Herausforderungen der Pädagogik. Zum einen entwickelt sich unsere Gesellschaft hin zu mehr Heterogenität, zum anderen haben die Schulreformen der letzten Jahre wie Inklusion, Gemeinschaftsschulen u.a.m. dazu beigetragen, dass sich Lehrer und Lehrerinnen verstärkt dieser Perspektivänderung im Unterricht stellen müssen.
Differenziertes Lernen wird von vielen als Chance gesehen, den einzelnen Schülern und Schülerinnen mit ihren Begabungen und Schwächen gerechter zu werden – stellt aber gleichzeitig die Lehrer und Lehrerinnen vor hohe Anforderungen.

Links

Fachinformation

Binnendifferenzierung

Innere Differenzierung – Herausforderung für modernen Unterricht

Institution: Institution suchen

Artikel
“Eine moderne Pädagogik setzt heute verstärkt auf eine Individualisierung und Differenzierung des Lernens (siehe Riedl 2004b). Dahinter liegt die Annahme, dass Lernen einer konstruktivistischen Unterrichtsauffassung folgt und zentral durch die Eigenaktivität des Lernenden getragen ist. Hierbei kommt insbesondere der Berücksichtigung des vorhandenen Vorwissens und der konstruktiven Eingliederung neuen Wissens in vorhandene Wissensstrukturen eine herausragende Bedeutung zu (siehe Riedl 2004a). Damit verbunden ist die Zielperspektive, den durchweg heterogenen Anforde-rungen von Lernenden in einem Lernverband möglichst weit zu begegnen und den Anforderungen einer modernen Gesellschaft und Arbeitswelt Rechnung zu tragen.”.. Institution: Bayrische Akademie der Wissenschaften

Heterogenität und Differenzierung

Institution: Universität Erlangen

Herausforderung und Chance für die Religionspädagogik
“Beim Thema Heterogenität ist, wie bei kaum einem anderen aktuellen Thema der Pädagogik, deutlich, wie sehr das, was wir im Klassenzimmer mit den SchülerInnen treiben und wie wir Schule konstruieren von unserer Wahrnehmung, unserer Sichtweise, unserer Perspektive abhängt. Die jüngsten Entwicklungen der Pädagogik in diesem Feld haben mit einem tief greifenden Perspektivwechsel zu tun. Es geht nicht lediglich darum, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Methodik ausbauen und z. B. ein wenig mehr Freiarbeit und Projektunterricht praktizieren, weil die Schüler/innen dann vielleicht etwas besser lernen. Es geht vielmehr um eine veränderte
Sicht der Schüler/innen und der Aufgabe von Schule in unserer Gesellschaft. Deshalb versucht dieser Beitrag, schwerpunktmäßig den besagten Perspektivwechsel nachvollziehbarzu machen und ihn theologisch-religionspädagogisch zu bewerten, bevor dann abschließend noch knapp nach praktikablen Ansätzen für den Religionsunterricht gefragt wird.”

Differenzierung

Institution: Staatliches Studienseminar für das Lehramt an beruflichen Schulen Neuwied

Zugänge, Umsetzungsmöglichkeiten, Lehrer-Rolle
Ausführliche Darstellung des Themas anhand von Texten von Hans Werner Heymann, Ludger Brüning, Tobias Saum, Christian Vinzentius, Ramona Lau, Sebastian Böller… Institution: Staatliches Studienseminar für das Lehramt an beruflichen Schulen Neuwied

Vorbereitung

Unterrichtseinheit zum Thema “Glück”

Institution: pastoralescolaireliege.be

Unterrichtsvorschlag aus Belgien
Eine ausführlich beschriebene Unterrichtseinheit zum Thema “Glück”.

Was ist Glück?

Institution: Planet Schule

Unterrichtseinheit
Zur ARD-Themenwoche gibt es eine Unterrichtseinheit auf den Seiten von Planet Schule.

Praxishilfen

Atelierarbeit

Institution: atelierarbeit.net

Website
Auf der Website “Atelierarbeit” wird die Theorie erläutert, die hinter der Atelierarbeit steht, es werden aber auch praktische Tipps gegeben, welche Aufgaben sich besonders für die Atelierarbeit eignen (leider nicht für das Fach Religion).

Bildungsmedien

Das geteilte Glück

Institution: rbb-online.de

Video “Knietzsche und das Glück” (Teil 3)
Knietzsche meint: “Glück wird mehr, wenn man es teilt”. Also nichts für Mathelehrer. Glück, das wir jemand anderem schenken, springt wie ein Flummi auf uns zurück. Einem anderen Menschen helfen oder eine Freude machen, macht den anderen und uns glücklich. Wer über die Bedürfnisse und das Glück von anderen nachdenkt und etwas tut, kann etwas bewirken. Auch mit ganz kleinen Dingen. So fühlen wir uns mit anderen Menschen verbunden und mögen uns sogar selbst noch ein bisschen mehr. Glücklich machen, macht glücklich!

E – Wie Evangelisch: Das Glück

Institution: Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

kurzer Videoclip (02:57 Min)
„E – Wie Evangelisch: Begriffe – aus dem Leben gegriffen“ ist eine Serie von kurzen Videoclips, die zu Themen von A wie „Advent“ bis Z wie „Zehn Gebote“ eine evangelische Stimme bietet. Diesmal geht es den Begriff „Glück“. Dazu gibt es einen kurzen Videoclip, in dem wie immer zuerst ein Meinungsbild vorgestellt wird, dem dann ein Expertenbeitrag folgt, diesmal von dem Theologen Udo Hahn. “e-wie-evangelisch.de” ist ein Projekt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Was bedeutet “Glück” für dich?

Institution: kindernetz.de

Video
In diesem kurzen Video erklären Kinder, was für sie Glück ist.

Glücklich ohne Geld

Institution: kindernetz.de

Video
Glücklich leben ohne Geld – Wie klappt das? Dies wird in einem interessanten Video auf Kindernetz.de gezeigt.

Lernorte

Institut Beatenberg – Wie wir lernen

Institution: Institution suchen

Gemeinschaftsschulmodell
“Die Gesellschaft und mit ihr die Ansprüche an schulisches Lernen unterliegen einem rasanten Wandel. Zudem weiss man heute wesentlich mehr darüber, wie Lernen funktioniert. Deshalb: Die Schule muss den Jugendlichen helfen, ihr Lernen selber erfolgreich gestalten zu können. Lernende weisen unterschiedliche Voraus-
setzungen auf. Sie streben unterschiedliche Ziele an. Das bedeutet: Lernen muss ent-
sprechend organisiert werden. Kompetenzorientierung, Durchlässigkeit, persönliches Coaching und individuelle Förderung sind Stichworte dazu.
Menschen lernen selbst und ständig. Dabei ist es hilfreich, über ein vielfältiges
methodisches Repertoire zu verfügen. Mit Instrumenten wie Kompetenzraster, Smarties, LernJobs oder Kompetenzportfolio hat das Institut Beatenberg die Bildungslandschaft hinaus beeinflusst.

Verschiedene Materialien

Netzwerk Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen

Institution: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Seite der GEW zu Fragen der Heterogenität und Inklusion
Ein Netzwerk für Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen
Mit vielen Hinweisen und Links zu Beispielen aus der Schulpraxis und Materialien.

Differenziert unterricht – individuell lernen

Institution: Institution suchen

Wenige von uns würden Eintopf essen, wenn es auch die
Möglichkeit gibt, sich aus einer attraktiven Auswahl an kalten

Wenige von uns würden Eintopf essen, wenn es auch die
Möglichkeit gibt, sich aus einer attraktiven Auswahl an kalten und warmen Buffetspeisen sein Essen selbst zusammenzustellen. Buffet statt Eintopf: Mit diesem kulinarischen Bild wirbt unser erster Artikel für innere Differenzierung und individuelles Lernen im Religionsunterricht.
Das ist ja alles schön und gut, höre ich so manche Religionslehrkraft, aber bin ich denn in der Lage, ein solches
Buffet bereitzustellen, das für jede(n) etwas bietet, lecker
und gesund ist und dann noch spezielle Diätbedürfnisse
berücksichtigt?
Das vorliegende Heft stellt Antwortangebote aus verschiedenen Perspektiven zusammen.

Binnendifferenzierung Vor- und Nachteile

Institution: Universität Siegen

Überblick
Auf einer DIN A4-Seite erfolgt eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der Binnendifferenzierung.

Binnendifferenzierung

Institution: Bildungsserver Rheinland-Pfalz

Handout
Übersichtliches Handout eines Studientages des Studienseminars Rheinland-Pfalz zum Thema “Binnendifferenzierung”.

Aspekte der Differenzierung im Unterricht

Institution: lehrerfortbildung-bw.de

Übersichtliche Darstellung
Die Aspekte der Differenzierung im Unterricht werden hier vor allem in Bezug auf individuelle Förderungsmöglichkeiten im katholischen Religionsunterricht dargestellt.

Das Unterrichtsprinzip Differenzierung

Institution: Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen Kusel

Einführung
Eine Einführung für Referendare und Referendarinnen am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Grund- Und Hauptschulen Kusel.

Hinweise und Anregungen zur Differenzierung

Institution: Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den gemeinsamen Unterricht

Handreichung
Ralf Roth hat für die “Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den gemeinsamen Unterricht/Inklusion” eine Handreichung mit folgenden Kapiteln zur Verfügung gestellt:
1. Intentionen der Differenzierung
2. Legitimation der Differenzierung
3. Bereiche der Differenzierung
4. Implementierung in der Schule und im Unterricht
5. Implementierungsschriftte

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Herkunft

rpi-virtuell
Andrea Lehr-Rütsche

Bildungskontext

Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

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