Antisemitismus als Herausforderung für die schulische und außerschulische Bildung

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THEO WEB, 18/2019

Nach einer Reihe von antisemitischen Übergriffen – vor allem in Schulen – in den letzten Jahren steht das Thema Antisemitismus wieder mehr im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Als vermeintlich Verantwortliche stehen im Mittelpunkt der Debatten vor allem Menschen muslimischen Glaubens. Rechtsextremistische Übergriffe und antisemitische Haltungen in der Mitte der Gesellschaft geraten demgegenüber häufig aus dem Blickfeld. Obgleich das Thema Antisemitismus in den letzten Jahren regelmäßig zum Gegenstand öffentlicher Debatten wurde und entsprechende mediale Aufmerksamkeit auf sich zog, sind die Defizite in der Bildung in den Feldern Prävention und Intervention noch immer beträchtlich. Das Thema Antisemitismus wird in der Regel als Teil des Unterrichts über Nationalsozialismus und Holocaust verstanden. Aktuelle Formen der ablehnenden Haltung gegenüber Juden sind kaum Gegenstand des Unterrichts. Der Vorstellung, historisch-politische Bildung sei das Allheilmittel gegen aktuellen Antisemitismus gilt es entgegenzutreten.

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Herkunft des Materials

Dr. Juliane Wetzel

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kostenfrei, frei zugänglich

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