Jenseits von Naturalismus und Supranaturalismus: Paul Tillich führte den dritten Weg jenseits beider weiter.

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Der Text bietet eine Zusammenfassung von Tillichs theologischem Grundgedanken aus seiner Sytematischen Theologie II.
Tillich gesteht dem Naturalismus das Recht zu, den Supranaturalismus zu kritisieren. Er grenze Gott von der Welt ab und beschränke somit das Unendliche hinsichtlich Raum, Zeit und Kausalität. Ein naturalistischer Pantheismus verfehle s.E. aber ebenfalls das Ziel. Die Erfahrung der Selbst-Transzendierung, die Erfahrung des Heiligen gehe verloren, vor allem im reinen Materialismus. Mit Hilfe der antik-mittelalterlichen Ontologie, die zwischen Substanz (Wesensform) und tatsächlicher Verwirklichung des Wesens unterschied, entsteht eine Anschauung, die man Supra-In-Natura-lismus nennen könnte, wobei das "In" keine räumliche Relation angibt. Angesichts der Aktualität des religiösen Naturalismus, z.B. der Giordano-Bruno-Stiftung, gewinnt Tillcihs theologische Philosophie wieder an Bedeutung.
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Herkunft

Bernd Voigt
Institution, suchen, solus-christus.portacaeli.de

Bildungstufen

Oberstufe, Schulstufen, Unterrichtende,
Schlagworte: Endliche Freiheit, Essenz, Evolutionärer Humanismus, Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, Naturalismus, Ontologie, Pantheismus, Paul Tillich, Substanz, Supranaturalismus, Transzendenz

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