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Opferschutz – Seelsorge im Christlichen Religionsunterricht

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Der Christliche Religionsunterricht betreibt Opferprävention und baut Motivation auf, Menschen in Not zu schützen.

Das Paper stellt nach Darstellung problematischer Auffassungsarten des Opferbegriffs in der deutschen Sprache eine christliche Sicht entgegen. Aus dieser leitet es das Potential des Christlichen Religionsunterrichts ab: Opferungsprävention, Opferschutz und Opferrehabilitation.

Richten und Kritisieren in zorniger Demut vor dem Hintergrund des zweiten (usus elenchticus) und dritten Gebrauches des Gesetzes (tertius usus legis)

Richten soll der Christ nicht (Mt 7,1-5), aber Kritisieren (Mt 18,15-18) - Wie geht das zusammen?

Die Überlegungen des Materials bieten einen Versuch, beide Äußerungen Jesu miteinander zu verbinden - auch vor dem Hintergrund des Umgangs der Reformatoren mit solchen Geboten als Aussagen des Gesetzes. Dabei spielen sowohl Zorn (Mk 3,1-6), als auch Demut eine Rolle (Lk 18,13f.), etwa zu eigenem Versagen zu stehen und es anzusprechen (Mt 5,23f.).  

Vergebung als Ende der Macht des Bösen (nach Wolfram Soldan)

Der Arzt und Psychotherapeut Soldan hat als Christ ein Vergebungsmodell entwickelt.

Soldan motiviert, sich mit Vergebung zu beschäftigen anhand empirischer Untersuchungen. Diese hätten ergeben, dass Menschen, denen Vergebung wichtig sei, sich psychisch und physisch gesunder fühlten. Soldans Modell zeigt, wie Vergebung und Versöhnung auch in sehr belastenden Beziehungen gelingen kann. Dabei spielt das Abrechnen (vgl. Mt 18,23ff.) eine wichtige Rolle.