Die Gerichtspropheten und ihr Kampf um Recht und Gerechtigkeit

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Video vom Vortrag von Prof. Dr. Simone Paganini am 23.Mai 2015 in Heidelberg - Dauer: 1:27:57
"Simone Paganini präsentiert einen exegetischen Ansatz, der dem einen oder der anderen Zuhörenden durchaus »das Blut in den Adern gefrieren« lassen kann. Denn er negiert zunächst die historische Relevanz des Textes und konzentriert sich rein auf den literarischen Inhalt. Er macht klar, dass Propheten eigentlich immer ein ziemlich übles Los nach dem folgenden Muster gezogen haben: »Es gibt eine Notsituation. Deshalb beruft Gott einen Propheten. Der will aber nicht. Er bittet Gott dann aber um ein Zeichen, um den Job dann doch zu machen. Und am Ende scheitert er, weil niemand die Botschaft Gottes hören oder befolgen möchte.« Dieses Muster wird in der Regel mit den Worten »Und es erging das Wort des Herrn an« eingeleitet ... Doch sind die prohetischen Erzählungen auch fiktive Geschichten? Und wäre es tragisch, wenn beispielsweise die Jona-Geschichte eine rein fiktive Erzählung ist? Steckt nicht auch in dem Text allein die entscheidende Botschaft?
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Herkunft

Paganini, Prof. Dr., Simone
Worthaus.org, worthaus.org

Bildungstufen

Oberstufe, Schulstufen, Unterrichtende,
Schlagworte: Gerechtigkeit , Gericht Gottes, Propheten

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