Das digitale Leben als Füll-Halter des existentiellen Vakuums für den vermassten Individualisten

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Artikel, IZPP 1/2014
"Mittels gesellschaftlicher Veränderungen und dem Aufkommen der digitalen Medien konnte der Mensch einen Grad an Freiheit erlangen, der ihm einerseits eine Fülle von Möglichkeiten bereitstellt, andererseits aber gleichzeitig für den vermassten Individualisten eine Überforderung durch fehlende Grenzsetzung darstellt. Diese Enthemmung des Verhaltens wird durch mehrere Faktoren, wie z. B. die soziale und physikalische Außenlenkung des Menschen und sein Eintauchen in den sich stets verstärkenden und verselbständigenden Akzelerationszirkel (Rosa, 2012) gefördert, was weitreichende Konsequenzen nicht nur für das Subjekt, sondern auch für das soziale Miteinander hat. So entstehen falsche Betrachtungsweisen bezüglich des Selbst und seines Lebens, wie das Gefühl, eine wichtige, kreative, Neues schaf fende Person zu sein, da stets mit dem Smartphone das Facebook-Profil geändert wird oder man verschiedene Internetseiten besucht." Deborah Ryszka, IZPP
Fachinformation
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Herkunft

Ryszka, Deborah
IZPP, www.izpp.de

Bildungstufen

Unterrichtende,
Schlagworte: Außenlenkung, Digitale Medien, Facebook, Gesellschaft, Individuum, Masse, Medien, selbst, Sinn, Social media

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