Schwarzarbeit – eine Bagatelle?

Viele Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sind unmittelbar von Arbeitslosigkeit bedroht. Die Mehrheit von ihnen würde lieber schwarzarbeiten als gar nicht arbeiten. Die Folgen der verbreiteten Schwarzarbeit für Arbeitsmarkt und Sozialsystem werden ignoriert.

Nach einer vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführten Umfrage sind 37 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Schwarzarbeit eine Art Bürgernotwehr sei. Weitere 23 Prozent der Deutschen halten Schwarzarbeit für ein Kavaliersdelikt. Bei der Gruppe der unter 30-Jährigen betrachten nur 17 Prozent Schwarzarbeit als Straftat. In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, ohne erhobenen Zeigefinger und moralisierende Appelle, Schülerinnen und Schüler zur Reflexion ihrer Einstellung zur Schwarzarbeit zu bewegen. Ein Fishbowl ist dafür die geeignete Methode.

Wert und Werte

“Wert und Werte“ befasst sich mit ethischen Dilemmata, welche in Zusammenhang mit dem Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten auftreten können.

Die verschiedenen Arbeitsblätter sind hier zu einer Datei zusammengefasst:
http://www.respectcopyrights.de/uploads/media/Baustein_C_-_Wert_und_Werte_01.pdf.. Institution: RESPE©T COPYRIGHTS

Netzplantechnik

Die Netzplantechnik bezeichnet ein grafisches Verfahren um variable Abläufe zu planen, zu analysieren und zu steuern. Vor allem in der Projekt- und Terminplanung finden Netzpläne ihre Anwendung.

Beim Einsatz der Netzplantechnik durchdenken Schülerinnen und Schüler komplexe Projekte vollständig, erkennen Abhängigkeiten und bilden diese verschiedenen Informationen dann in einem Netzplan ab. Dabei machen sie ihre ersten theoretischen Erfahrungen im Projekt-Management und werden darüber hinaus auf den Umgang mit Projekt-Management-Software vorbereitet, die in der Regel auf Netzplänen basiert.

Bei der Netzplantechnik handelt es sich um eine Reihe von Verfahren zur Analyse, Beschreibung, Planung und Steuerung von Abläufen auf der Grundlage der Graphentheorie. In der folgenden Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Critical Path Methode (CPM) kennen. Sie arbeiten dort mit Vorgangspfeilnetzplänen, bei denen die Vorgänge und ihre Beziehung untereinander als Pfeile und die

Haben wir einen freien Willen?

Der Autor stellt Grundfragen und Grundpositionen zur Willensfreiheit (Kompatibilismus, Inkompatibilismus, Libertarier, Weicher Determinist, Freiheitsskeptiker/Harter Determinist) dar und erläutert diese Grundpositionen ausführlich. Als Beispiele werden die Positionen von John Locke, Immanuel Kant, Daniel C. Dennett, Harry G. Frankfurt, Robert Kane und George E. Moore dargestellt.

Nutzwertanalyse

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, durch zunehmend offenere Aufgabenstellungen Alltagsentscheidungen eigenständig und begründet zu fällen. So erschließen sie sich in kleinen Schritten die Nutzwertanalyse auch für den persönlichen Gebrauch.

Komplexe Probleme führen schnell zum \”information overload\” und dann zu willkürlichen Bauchentscheidungen. Deshalb lernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Sequenz mithilfe der Nutzwertanalyse, die andernorts Punktbewertungsverfahren oder auch Scoring-Modell genannt wird, die vielen Informationen zu ordnen, sich über ihre Bedürfnisse und Präferenzen klar zu werden und sich anschließend systematisch, begründet und nachvollziehbar für eine von mehreren Alternativen zu entscheiden.

Steuern – nein danke?

Basierend auf einem Beispiel ihrer Lebenswelt machen sich Lernende Gedanken zum Thema Steuern. Dabei wägen sie zwischen dem Engagement für gemeinschaftliche Güter – durch das Zahlen von Steuern – und dem Verfolgen persönlicher Interessen ab. Sie betten ihre Argumente in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext ein und gelangen so zu einem moralisch gereifteren Urteil.

Die Untersuchungen von Kohlberg und Turiel belegen, dass moralische Qualitäten nur unzureichend durch direkte Belehrung stimulierbar sind. Veränderungen im moralischen Denken und Handeln können in der Regel erst dadurch erreicht werden, dass Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen aktiv reorganisieren. Dazu sollen sie durch einen echten Moralkonflikt stimuliert werden.

Der letzte Tag – Ein Planspiel

DIE AUSGANGSSITUATION: Wir befinden uns in einem Ort namens
JEDERMANN. Irgend jemand, keiner weiß mehr genau wer, hat das Gerücht in Umlauf gebracht: das Weltende naht, der letzte Tag steht bevor. Es kann nicht mehr lange dauern.- Eine Spielidee mit Anleitung.

Glaubensstimme – Vom Glauben der Väter

Archiv mit Texten der Glaubensväter vom 1. bis zum frühen 20. nachchristlichen Jahrhundert. Darüber hinaus bietet die Glaubensstimme die Bücher von Franz Graf-Stuhlhofer zum Studium.

Texte zur eigenen Erbauung, zur Nutzung in Predigten, ohne wissenschaftlichen Anspruch.

Cold Calling – Belästigung durch unerwünschte Telefonwerbung

Wenn eine freundliche Stimme die magischen Worte „gratis“, „kostenlos“ oder auch „Gewinn“ in den Telefonhörer säuselt, sind viele Verbraucher gerne bereit, sich auf einen Cold Call einzulassen. Deshalb verfolgt dieser ethos-Baustein das Ziel, die Schülerinnen und Schüler über Cold Calls aufzuklären und sie zu befähigen und zu ermutigen, sich gegen diese zu Wehr zu setzen. Damit sie im Falle eines Cold Calls nicht einfach nur den Telefonhörer auflegen und verärgert mit ihrem Tagesgeschäft fortfahren, reflektieren die Schülerinnen und Schüler am Ende dieses Bausteins, dass das, was als ökonomisch rational erscheint, aus umfassenderer gesellschaftlicher Sicht noch lange nicht vernünftig sein muss. Sie lernen Gesellschaft nicht nur als Marktzusammenhang, sondern als Rechts- und Solidarzusammenhang zu denken und dass eine wohlverstandene Freiheit in der größtmöglichen Freiheit aller Marktteilnehmer besteht.