Benediktinisches Mönchtum

Einen vielschichtigen Einblick in die Lebenswelt hinter Klostermauern bietet das museumspädagogische Angebot des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben. Der Lernort gestattet ein Eintauchen in den Alltag der mittelalterlichen benediktinischen Gemeinschaft. Kleidungsvorschriften, Regelungen für Mahlzeiten und Körperhygiene, Strafen für regelwidriges Verhalten werden genauso thematisiert wie der Rhythmus von Andacht, Arbeit und Ruhe. Das Anlegen eines nachgestellten Habits, die Erkundungen in den Ausstellungsräumen und im Klostergelände, ein gemeinsames Mittagsmahl unter Schweigepflicht und vielfältige praktische Angebote zu den Themenkreisen klösterliche Buchkunst und romanischer und gotischer Architektur sowie das gemeinsame Singen in der Krypta der Klosteranlage gestatten vielfältige individuelle Erfahrungen.

Museum Haldensleben – Haus des anderen Nachbarn

In der ehemaligen Synagoge von Haldesleben wurde ein “Haus des anderen Nachbarn” errichtet, das sich allen Bevölkerungsgruppen anderer Herkunft und Religion widmen, die neben den alteingesessenen Haldenslebern lebten und leben.

Der Baum der Ökumene

Ein konfessionskundlicher Unterrichtsvorschlag für den katholischen Religionsunterricht in den Klassen 8 – 10 an Gymnasien.

Jüdische Spuren

Mit der Darmstädter Geschichtswerkstatt kann man sich auf die Spurensuche der jüdischen Gemeinde Darmstadts machen.

Ziele sind Wegmarken

“Wer sich nicht im schulischen Informationsdschungel verlieren will, tut gut daran, sich ziel- und ergebnisorientiert zu verhalten. Das heißt: sich klare Vorstellungen machen.”

Kein Lernen ohne Beziehung

Wir leben in einer Welt, in der sich die Dinge laufend wandeln. Das Grundgesetz des Universums heißt: Veränderung. Ob wir das gut finden oder nicht. Deshalb: Je früher wir den Wandel lieben lernen, desto unverkrampfter und kreativer gehen wir mit Veränderungen um. Wir brauchen die Bereitschaft, sich den verändernden Bedingungen azupassen, mit gestalten zu wollen, fit für die Zukunft zu sein.

Wer lernt, ist dabei

“Erfolgreiches Lernen setzt innere Präsenz voraus. Nur: Inne-
re Präsenz fällt nicht wie Schnee vom Himmel. Sie ist das
Resultat einer eigenaktiven Prozessgestaltung. Anders ge-
sagt: Gewinnen beginnt mit Beginnen.”

Denken heisst Zurechtmachen

“Damit schulisches Lernen in einen Prozess des Verstehens mündet. müssen Schülerinnen und Schüler aktiv werden. Sie müssen sich auseinandersetzen mit den Dingen, um die es geht. Das geschieht insbesondere durch die Gestaltung von Charts”.

Sich ein Bild machen

“Es geht nicht darum, die äusseren Anforderungssituationen der Schule zu bewältigen. Das Ziel heisst: verstehen! Und das setzt voraus, sich mit den Dingen vertieft auseinander zu setzen.”

Anstiftung zum Lern-Erfolg

“Nicht zwanzig Schüler sitzen in einer Klasse, sondern zwanzig Mal ein Schüler sitzt da – zwanzig Mal ein Mensch mit einer einmaligen Biografie, mit individuellen Ressourcen, mit persönlichen Zielen: Mit diesem Bild vor Augen gestaltet der Lerncoach seine Arbeit. Die Aufgabe heisst Lösungs- und transferorientierte Interaktion. Auf diese Weise stiftet er an zum Lernerfolg.”