LERNORT Wormbach – Geheimnis des Tierkreises

Die mittelalterliche Kirche St. Peter und Paul in Wormbach (Sauerland) ermöglicht kosmologische und interkulturelle Entdeckungen. Sie hat als Deckenmalerei einen einzigartigen Tierkreis, der unmittelbare Rückschlüsse auf Wormbach als vorchristliche (germanische) Kultstätte zulässt. Die Kirche sowie der Nachbarort Berghausen laden zu einer Exkursion für (inter-)religiöses Lernen ein.

Mystische Begegnungen – Zeiten übergreifend

Die Germanistin Hildegard Elisabeth Keller macht in der “Trilogie des Zeitlosen” Begegnungen möglich, die in besonderer Weise die Sinnfragen des Lebens in mystischer Tiefe ansprechen und zugleich auch die gesellschaftliche Situation mit einbeziehen, und zwar über die Zeiten hinweg – vom 4. Jahrhundert v.Chr. bis ins 20. Jahrhundert. Bilder, Sachtexte und Hörspiele – fiktiv und doch von erstaunlicher Realität und Dichte bilden eine Art meditativen Hör-, Seh- und Leseverbund.

Machbarkeitswahn oder Sicherheit für das Kind?

Ein neuer Test ermöglicht eine risikolose frühe Diagnose der Trisomie 21 und wird nach Meinung von Experten dazu führen, dass fast keine Kinder mehr mit Down-Syndrom geboren werden.
Mit einem Videobeitrag zum Thema von etwa 7 Minuten Länge.
Weitere Links auf der Seite:
Pränataldiagnostik – der große Umbruchnano spezial (7:05 min)
Neuer Pränatal-Test auf DownsyndromEthiker fürchten neue Form der Eugenik. Von Patrick Hünerfeld. SWR2 Impuls vom 30.01.2012 (5:45 min)
Kleo-PetraWas eine junge Frau mit Down Syndrom denkt und fühlt. Von Christiane Schütze. SWR2 Leben vom 17.01.2011. (25:02 min).. Institution: SWR2

Mitverantwortung in der Gesellschaft übernehmen

Die Jugendlichen setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen auseinander und werden sich der christlichen Mitverantwortung bei der künftigen Gestaltung unseres Gemeinwesens bewusst. Von vor Ort engagierten Menschen erhalten sie Einblick in ihre Arbeit und die Motive ihres Handelns. Sie lernen Möglichkeiten demokratischer Einflussnahme und einen konstruktiven Umgang mit der Spannung zwischen Ideal und Wirklichkeit kennen. Unterrichtsvorhaben auch in Zusammenarbeit mit anderen Fächern bieten sich an.

Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben

Die Heranwachsenden werden anhand aktueller Problemstellungen und Entscheidungsfragen ermutigt, eigene Standpunkte zu finden und zu vertreten. Sie entwickeln Orientierungsmaßstäbe; Urteilsfähigkeit und Selbstverantwortung werden gestärkt. Biblische Perspektiven können dabei richtungsweisend sein oder Unterstützung bieten. Beispielhaft zeigen Personen aus der neueren Geschichte oder Gegenwart den Einsatz für persönliche Überzeugungen bzw. den Umgang mit Schuld und Versagen.
Unterrichtsvorhaben auch in Zusammenarbeit mit anderen Fächern bieten sich an.

Kirche in der Welt

Anhand von Beispielen aus Gegenwart und Geschichte beschäftigen sich die Heranwachsenden mit Chancen und Grenzen kirchlichen Handelns in der Welt. Dabei weitet sich der Blick von der evangelischen Ortsgemeinde, die ihnen unmittelbare Gestaltungsspielräume eröffnet, auf das weltweite und zukunftsorientierte Engagement der Kirche, die sich als Anwalt der Schwachen versteht. Elemente dieses Lehrplanabschnittes lassen sich als Unterrichtsvorhaben bzw. Projekt durchführen.

Glauben hat viele Gesichter

Die Heranwachsenden nehmen die Vielfalt christlicher Glaubenspraxis wahr, die Raum für ganz unterschiedliche Schwerpunkte bietet. Sie erkennen, dass der Wunsch, sich dem Transzendenten anzunähern, auch andere Sinnangebote entstehen lässt, und setzen sich mit Beispielen problematischer Religiosität auseinander. Die Beschäftigung mit okkultistischem Gedankengut sollte – wenn überhaupt – mit größter Umsicht erfolgen.

Begeisterung steckt an: das Evangelium bezeugen

Im Überblick über wichtige Stationen der älteren Kirchengeschichte erfahren die Heranwachsenden von der Macht der biblischen Botschaft, die aus der kleinen Urgemeinde eine weltweite Kirche entstehen ließ. Sie nehmen wahr, dass die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen sich in der Geschichte verändert und entwickelt. Dabei wird auch deutlich, dass dieser Entwicklungs- und Veränderungsprozess der Unterstützung und des Engagements der Gläubigen bedarf.

Meine neue Unterrichtsgruppe – meine neue Klasse

Im Umgang miteinander erkennen die Jungen und Mädchen Fähigkeiten und Grenzen bei sich und anderen sowie das Bewusstsein für Sympathie und Antipathie. Die Regeln und Normen, die sie für ein gutes Miteinander brauchen, vereinbaren sie gemeinsam. Dabei erkennen sie die Bedeutung biblischer Perspektiven für das Zusammenleben. Sie erleben, wie sie als Einzelne zum Gelingen von gemeinsamen Vorhaben beitragen können, dabei werden Teamfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung gefördert.