Konstanzer Konzil / Jan Hus 6

Die Abrahamsfigur im Konstanzer Münster unter der Kanzel (irrtümlich für Jan Hus gehalten) war fast ein Jahrhundert lang Zielscheibe eines rituellen “Ketzer-Spuckens”. Das Arbeitsblatt, das schon in Kl. 5/6 eingesetzt werden kann, wirft die Frage nach dem Umgang mit Außenseitern auf. Brauchen Menschen einen “Sündenbock”? Oder gelingt es uns, ohne Mobbing auszukommen?

Weger zur Religionskritik von Freud erläutert

Der Text stellt Freuds Religionskritik vor dem Hintergrund seiner Hypothese vom Elternkomplex dar und erläutert Karl-Heinz Wegers doppelte Kritik an Freuds Religionskritik: den Analogismusvorwurf und den Vorwurf der Realitätsverkürzung Freuds.

Bild und Kopf der Woche – David Ben-Gurion

Auf der Blogseite des Österreichischen Jüdischen Museums “Koschere Melange” findet sich ein Ausmalbild des schachspielenden David Ben-Gurions ebenso wie Auszug aus Amos Oz’ Buch “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis”. Niemals, so schreibt Oz in der Rückschau auf seine Begegnung mit Ben-Gurion, habe ihn ein Mensch so durch seine physische Präsenz und seine elektrisierende Willenskraft so beeindruckt wie David Ben-Gurion.

Der Gründer-Patriarch

Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum 60. Jahrestag der Gründung Israels, erschienen am 6.5.2008 mit dem Schwerpunkt auf dem “Gründungsvater” David Ben-Gurion.

David Ben-Gurion

Das Kinder- und Jugendlexikon “wasistwas” informiert über den “Gründungsvater” des Staates Israel, David Ben-Gurion.

David Ben-Gurion Stiftung in Deutschland

“Die David Ben-Gurion Stiftung in Deutschland wurde zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels am 14. Mai 2008 in Hamburg gegründet. Initiatorin ist die heutige Präsidentin, Waltraud Rubien. Die Stiftung ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Stiftung, die unter der Schirmherrschaft des ehemaligen israelischen Botschafters in Deutschland, S.E. Shimon Stein, steht. Stiftungsziele sind die Völkerverständigung und die Förderung des gegenseitigen kulturellen
und wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Israel im Geiste des ersten Premierministers David Ben-Gurions.”

Urnenkirche – neue “Begräbnsiform”

Die Idee ist fast schon naheliegend, schließlich gab es das in früheren Jahrhunderten auch: Die Beisetzung von Verstorbenen IN der Kirche, nicht auf dem Gottesacker daneben. Was früher allerdings nur Herrschern, Adligen und hohen Geistlichen vorbehalten war, ist seit einiger Zeit ein Angebot für jedermann: Urnen- oder Grabeskirchen machen’s möglich – eine Bestattung im Gotteshaus.