Falsche Alternativen. Zur Diskussion um Kompetenzorientierung im Religionsunterricht

Religiöses Lernen in der Schule, – was heißt das unter den gewandelten Bedingungen? Und wie muss die organisatorische Form des konfessionellen Religionsunterrichts bestimmt werden, damit er seinen schulischen Bildungsauftrag erfüllen kann? Die gesellschaftlich-kulturellen Umbrüche haben Auswirkungen sowohl auf die Schule als auch auf die Kirche; und sie erfordern eine Neubestimmung des Religionsunterrichts, diesem Lernraum an der Schnittstelle von Schule und Kirche.

Kirche

“Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.” Hebr.13,14

Anforderungssituation

Patricia Rietzler hat einen Auszug aus “Türkisch für Anfänger” als mögliche Anforderungssituation für den Religionsunterricht online gestellt.

Anforderungssituationen

“In ihrem Buch Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen im Religionsunterricht entwirft Gabriele Obst einen idealtypischen kompetenzorientierten Unterrichtsverlauf. Den Ausgangspunkt bildet eine „Anforderungssituation“, die Lenhard folgendermaßen definiert: „…alltägliche oder herausgehobene Konstellationen, Fälle, Lagen und Momente, in denen der Einzelne sich zu konkreten Herausforderungen verhalten oder in denen er selbst handeln muss.“[127] Dies ist damit in der Regel eine Situation aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bzw. aus dem aktuellen Tagesgeschehen.”