Reziprokes Lesen von Bibeltexten

“Pisa hat gezeigt, dass nicht alle Schüler/innen einer Klasse auf gleichem Niveau Texte lesen und verstehen können. Das hier vorgestellte Verfahren (»reciprocal teaching« von Palincsar und Brown) ist eine mögliche Antwort, um allen Schülerinnen und Schülern das Verstehen von religiösen Texten zu ermöglichen. In zahlreichen wissenschaftlichen Versuchen hat sich dieses Verfahren be-
reits bewährt. Insbesondere leseschwache Schüler/innen verstehen Texte besser, wenn sich für sie die Bedeutung eines Textes Schritt für Schritt im Dialog einer Gruppe erschließt.” (M. Sander-Gaiser)

Die “Net-Generation” im Religionsunterricht

“Schüler/innen leben nun in zwei unterschiedlichen Welten: Während sie in der Schule Texte oftmals allein ver-
fassen, erleben sie, dass in sozialen Netzwerken kein Text unkommentiert bleibt. Während sie daheim Wissen und
Werte mit anderen aushandeln, treffen sie in der Schule auf Lehrer/innen, die Lernstoffe mit Schulbüchern, Tafel-
bildern und Arbeitsblättern versuchen zu vermitteln.” Martin Sander-Gaiser hält “Cooperative Learning” für eine Möglichkeit, diese “Welten zusammenzubringen” und stellt die wichtigsten Methoden vor.

Musik als Religion in Klanggestalt

Christian Marker entfaltet denTitel an einer Unterrichtsskizze: “Fenster zum Himmel” – Die Gemeinschaft von Taize und ihre Lieder mit Texten, Bildern und Arbeitsblättern.

Texte erschließen

“Unsere konsequent produktorientierten Methoden machen erfahrungsgemäß aus der “Arbeit” mit Texten ein kreatives Vergnügen. Sie eignen sich besonders gut für Auswahlaufgaben, Portfolioarbeit und ähnliche offenere Unterrichtsformen.
Hier finden Sie unsere Aufgabenkartei: 100 und mehr Ideen für den kreativen Umgang mit erzählenden Texten (im Postkartenformat) – diese eröffnen z. B. oft verblüffende Zugänge zu biblischen Geschichten.” (Marion Holzhüter)

Kompass

“Unser Kompass” bietet Ihnen eine Hilfestellung zum Erschließen der Schritte, die Sie bei Ihrer Unterrichtsplanung gehen – vom eigenen Konzept bis zum fertigen Didaktischen Abschnittsplan.

Religionskritik nach Karl Marx – Opium des Volkes (1844)

In siner Schrift “Zur Kritik der Hegel’schen Rechts-Philosophie”, Paris 1844, diffamiert Karl Marx die Religion als Opium des Volkes.In Anknüpfung an Feuerbach kritisiert er die Religion als Werk des (durch die verkehrte Gesellschaft) entfremdeten Menschen. Die Religion rechtfertige diese Gesellschaft, berausche durch geringfügige Leidminderng und lenke somit von einem nötigen Umsturz ab. Religionskritik solle davon befreien. Sie schmerze zwar, bewirke aber, dass der Mensch die Ketten der verkehrten Gesellschaft abwerfe. Er solle sich um sich selbst als Sonne drehen und die Religion als illusorisches Glück (–> Freud) durch ein Streben nach seinem wirklichen Glück austauschen.