Hexenverfolgung im Raum Trier

Kurzentwurf für zwei Unterrichtseinheiten im Fach Geschichte.
Thema der 1. Unterrichtseinheit: Hexerei: “leerer Aberglaube” oder “Teufelswerk”?
Thema der 2. Unterrichtseinheit: Ursachen und Ausbreitung der Hexenverfolgungen

Rouven und der Zorn Jesu 1

Die Geschichte der Tempelaustreibung mit bibliodramatischen Elementen erarbeiten – Eine “Wut-tut-gut”-Geschicht in Kindertagesstätte, Grund- oder Förderschule.

Religion als angstfreier Raum

“Der Religionsunterricht hat es wie kaum ein anderes Fach mit Sachverhalten zu tun, die die ganze Person angehen.” (EKD-Denkschrift “Identität und Verständigung”). Denn nach den Empfehlungen der EKD ist es der erste und konstitutive Aspekt des Bildungs- und Erziehungsauftrags des Religionsunterrichts, den Schülerinnen und Schülern “Hilfen zur Identitätsbildung und Orientierung in der Wirklichkeit zu geben”. Dieser Umstand spricht aus zweierlei Gründen gegen die Note Fünf im Religionsunterricht.” (Jan Kreuch, RPI Loccum)

So wie in anderen Fächern auch!

“Ja, ich gehöre zu der “Sorte” Religionslehrer, die auch Fünfen geben. Die Begründung ist denkbar einfach: Re­ligion ist dem niedersächsischen Schulgesetz zufolge ordentliches Lehrfach. Daher sind die Leistungen in diesem Fach entsprechend der üblichen Notenskala zu bewerten.” (Katrin Schach, RPI Loccum)

UBUNTU – gemeinsam sind wir stark!

“Immer lauter wird der Ruf nach Unterrichtshilfen, die ein gutes soziales Klima in der Klasse unterstützen und so auch längerfristig der Gewaltprävention dienen. Es gilt, Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, soziale Kompetenzen zu entwickeln, indem das gemeinsame Leben vor Ort als Chance zum nachhaltigen Lernen begriffen und genutzt wird. Dabei spielt eine große Rolle, wie die Beziehungen im konkreten Alltag – auch die zwischen Lehrenden und ihren Schülerinnen und Schülern – gelebt und gestaltet werden. Darüber hinaus gilt es, dem sozialen Lernen insgesamt Bedeutung einzuräumen und ihm somit Zeit einzugestehen.” Ein zweitägiges Grundschulprojekt.

Das seelsorgerlich-beratende Kurzgespräch

“Es ist nicht die Dauer, die für das Format „Kurzgespräch“ entscheidend ist, sondern die Haltung und damit verbunden die Art der Gesprächsführung. Das Grundprinzip ist: Die ratsuchende Person ist Experte ihrer Situation, ihrer Probleme und der möglichen Lösungen. Aufgabe der beratenden Person ist es, den Gesprächspartner zu der von ihm selbst angestrebten Lösung zu führen. Oft wird dies mit einem Bild aus der Nautik illustriert: Die ratsuchende Person ist der Kapitän seines Schiffes, er weiß das Ziel. Die beratende Person ist der Steuermann, der Wege findet, wie man dahin kommt, Klippen kennt etc. Das Instrument dafür ist das Mäeutische Fragen und die Lösungsorientierung.” (RPI Loccum)